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Schüleraustausch Niederlande

Schüleraustausch in den Niederlanden - Lekker anders!

Mit 15 beschloss ich für drei Monate in die Niederlande zu gehen. Vor meiner Abreise wurde ich viel gefragt wieso ich die Niederlande gewählt habe. Diese Frage war und ist nicht so leicht zu beantworten da ich die Verbindung zwischen mir und diesem Land nicht wirklich in Worte fassen kann, weshalb ich hoffe, dass ihr nach meinen Erfahrungsbericht all dies etwas besser nachvollziehen könnt.

Meine Orientation Week! 🤩

Nachdem meine Eltern mich beim Stay okay in Soest abgesetzt hatten, war ich sehr aufgeregt, die anderen Austauschschüler kennen zu lernen. Da die meisten nicht aus Deutschland kamen, war schon hier ein großer Unterschied zum Vorbereitungsseminar in Deutschland. Von überall hört man andere Sprachen. Englisch, Französisch und auch Sprachen die man nicht direkt zuordnen konnte. Nach der Zuteilung der Zimmer, hat man sich zusammen draußen hingesetzt, um sich besser kennenzulernen. Hier hat man die Nervosität gespürt, seine neue Familie, Schule und auch Stadt kennenzulernen. 

Nachdem der erste Tag dafür genutzt wurde um alles kennenzulernen und auch um nach einer langen bzw. für mich kurzen Anreise zu relaxen, ging es am nächsten Tag nach dem Frühstück los nach Amsterdam (die Hauptstadt der Niederlanden). Dort gingen wir als erstes in ein Museum, ich jedoch fand das es nicht wirklich ein Museum war. Für mich ähnelte es eher einer Achterbahn. Danach fuhren wir ins Zentrum Amsterdams um dort mit "plastic whale" soviel Plastik wie möglich aus den Kanälen zu fischen. Da jeder super gut mitgeholfen hat es sehr viel Spaß gemacht. Nachdem Plastikfischen haben wir uns dann zurück auf den Heimweg zum Hotel gemacht. Am nächsten Tag hatten wir einen Sprachkurs, der so viel Spaß gemacht hat, dass die Zeit wie im Flug verging. Am Abend packten wir dann unsere Sachen da wir am nächsten Tag unsere Gastfamilie kennenlernen sollten.

Meine Treffen mit der Gastfamilie❤️

Morgens, nachdem wir unsere letzten Sachen gepackt hatten und gefrühstückt hatten, warteten wir alle zusammen auf dem Gelände des Hotels auf die Ankunft unserer Gastfamilie. Es war sehr spannend und ich war super aufgeregt, vor allem als die ersten Gastfamilie angekamen. Nachdem ich gesehen hatte wie die anderen ihre Gastfamilie begrüßt hatten war ich sehr froh, da ich keine Ahnung hatte wie ich sie begrüßen soll. Nach ein paar Minuten kam dann auch meine Gastfamilie. Sie nahmen mich sofort in den Arm als würden sie mich schon ewig kennen, dass hat mir unglaublich viel Sicherheit gegeben. Anschließend haben wir uns bei einem Kaffee besser kennengelernt. 

Nach einem gemeinsamen Foto, einer Präsentation von "Travel Active" (der niederländischen Partnerorganisation) und einem gemeinsamen Lunch ging es mit dem Auto ins neue Zuhause. Da ich erst zwei meiner sechsköpfigen Gastfamilie kennengelernt hatte war ich immer noch super nervös die anderen kennen zu lernen. In meinem neuen Zuhause angekommen schaute ich mich zuerst neugierig um und begrüßte meine Gastbrüder und meinen Gastvater. Am Abend, nachdem wir gegessen hatten, gab ich allen ihr Gastgeschenk, da ich es für einen guten Zeitpunkt hielt. Am Abend ging ich super glücklich und auch todmüde schlafen.

Wie gut klappt es mit meinem Niederländisch? 😜

Anfangs, nachdem ich mich für die Niederlande entschieden hatte war ich etwas skeptisch ob ich alles verstehen würde oder es auch schnell sprechen kann. Als ich dann den Sprachkurs von Taalhuis bekommen habe war ich sehr erleichtert, dass ich schon mal etwas üben konnte. Jedoch waren meine Zweifel vom Anfang nicht nötig. Nach einer Woche hatte ich mich schon ziemlich in die Sprache eingearbeitet und verstand fast alles und jetzt nach einem Monat kann ich sogar schon relativ gut sprechen. Deshalb hab ich ein sehr gutes Gefühl, dass ich nach meinen drei Monaten fließend spreche.

Eure Annika