Das PPP-Camp 2022
Nach vier Wochen auf Schloss Wittgenstein ging es am Samstag fĂźr die US-amerikanischen PPP-Stipendiat*innen endlich zu ihren Gastfamilien. Vor diesem lang ersehnten Moment haben die Teilnehmenden vier Wochen lang fleiĂig Deutsch gelernt, sich auf ihren Austausch und ihre Rolle als Junior-Botschafter*innen vorbereitet und natĂźrlich auch viel SpaĂ gehabt. Dabei wurden sie von 5 Teamenden und 6 Lehrerinnen begleitet. Wochentags stand also die letzten Wochen viel Deutschunterricht auf dem Programm. Dabei wurden sie abhängig von ihren Vorkenntnissen in 6 unterschiedliche Niveaus eingeteilt, von Anfänger*innen bis Fortgeschrittene und selbst diejenigen, die vorher noch gar kein Deutsch konnten, haben in den vier Wochen schon das Wichtigste lernen kĂśnnen. Die neu erlernten Kenntnisse wurden auch direkt ausgetestet, auf dem Markt beim Obst kaufen, in der Eisdiele oder beim Mittagessen mit den SchĂźler*innen der Schulen im Schloss.
PPP-Camp: Workshops, Werwolf & Wandern
AuĂerdem ging es viel um die amerikanische und deutsche Kultur, um das Leben in der Gastfamilie und den Alltag in Deutschland. Auch Themen wie Kommunikation oder deutsche Geschichte und Politik wurden besprochen. Zweimal die Woche gab es auĂerdem AGs in denen zum Beispiel gebacken, Werwolf gespielt oder gewandert wurde. Zwischen den vollgepackten Wochen ging es am Wochenende oft ruhiger zu. Dann gab es zum Beispiel AusflĂźge zum Minigolf oder ins Freibad. An einem Wochenende gab es Besuch von Alumni des Programms, die gerade in Deutschland sind und unseren Teilnehmenden viele Fragen beantworten konnten.
Eins der Highlights des Camps war der Ausflug nach Marburg in der dritten Woche. Dabei wurde nicht nur zum ersten Mal die Deutsche Bahn ausgetestet, sondern es gab auch viele Gelegenheiten, die Stadt und ihre historischen SehenswĂźrdigkeiten zu erkunden. NatĂźrlich kamen auch hier die neuen Deutschkenntnisse direkt zum Einsatz.
“Excited but nervous”
Um direkt erste Erfahrungen als Junior-Botschafter*innen zu sammeln, sind die Teilnehmenden in der letzten Woche auĂerdem in den beiden Schulen, die zum Schloss Wittgenstein gehĂśren, zu Besuch gewesen. Bei den zehnten bis zwĂślften Klassen an Realschule und Gymnasium haben sie kurze Vorträge Ăźber das Programm und die USA gehalten und danach fleiĂig Fragen beantwortet. Dieser Besuch ist fĂźr beide Seiten eine bereichernde Erfahrung und bietet eine gute MĂśglichkeit fĂźr gegenseitigen Austausch.
Insgesamt war es also eine schĂśne, spannende und ereignisreiche Zeit auf dem PPP-Camp und alle Teilnehmenden starten jetzt in ganz Deutschland mit viel Vorfreude, Motivation und Aufregung in ihren Austausch, oder wie sie selbst sagen wĂźrden: âexcited but nervousâ. Wir wĂźnschen ihnen dabei alles Gute und freuen uns schon, sie im Januar bei ihrem Zwischenseminar wiederzusehen.
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