LÀnder und Möglichkeiten

Von A wie Argentinien bis U wie USA – SchĂŒleraustausch in ĂŒber 20 LĂ€ndern weltweit.

Allgemeine Programminformationen

Alles rund um Anmeldung und Ablauf und die wichtigsten Fragen und Antworten.

Stipendien

Wir möchten Austausch fĂŒr Alle möglich machen – daher vergeben wir und unsere Partner Stipendien.

Icon-Experiment-Tipp

HĂ€ufige Fragen und Antworten (FAQ)

Wann bekomme ich meine Gastfamilie? Wir beantworten die meist gestellten Fragen.

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FĂŒr LehrkrĂ€fte und Schulen

Interkulturelles Lernen fĂ€ngt in der Schule an – wir unterstĂŒtzen Sie!

Der Flexible Freiwilligendienst

Freiwilligendienste sind eine tolle Möglichkeit, mittels gemeinnĂŒtziger Arbeit mit Land und Leuten in intensiven Kontakt zu treten, die Kultur des Gastlandes kennen zu lernen und dabei ein lokales Projekt zu unterstĂŒtzen. Bei den Flexiblen Programmen hast Du eine große LĂ€nderauswahl und bist zeitlich flexibel.

LĂ€nder und Projekte

Experiment bietet Flexible Freiwilligendienste in 20 LĂ€ndern auf sechs Kontinenten an.

Stipendien

Wir vergeben regelmĂ€ĂŸig Stipendien fĂŒr unsere Freiwilligendienste.

Sustainable Development Goals

Unsere Freiwilligendienste tragen aktiv zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele bei.

Der geförderte Freiwilligendienst

Bei einem geförderten Freiwilligendienst im Ausland wird ein großer Teil der Kosten durch Ministerien oder Institutionen bestritten. Die geförderten Dienste unterliegen strengeren Kriterien, einer langfristigen Planung und einem aufwendigen Auswahlprozess.

Allgemeine Infos

Entdecke unsere geförderten Programme ESK & weltwĂ€rts und deren Unterschiede. Wir stellen die beiden Programme gegenĂŒber.

weltwÀrts

weltwÀrts ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, mit dem Du Dich z.B. in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien einbringen kannst.

EuropÀisches SolidaritÀtskorps (ESK)

Das EuropÀische SolidaritÀtskorps ist ein Förderprogramm der EU und fördert Freiwilligendienst-Projekte in Europa.

Work & Explore

Du hast die Schule erfolgreich abgeschlossen, befindest Dich gerade in der Ausbildung oder im Studium oder bist BerufsanfÀnger*in? Du hast Lust auf ein Abenteuer? Mit Experiment gibt es viele verschiedene Möglichkeiten nach der Schule.

Work & Travel

Arbeiten und Reisen in Australien.

Praktikum im Ausland

Erste Berufserfahrungen im Ausland sammeln.

Ranchstay und Wildlife

Tierschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte bis zu 10 Wochen

Ferienprogramme

Die Ferienzeit sinnvoll nutzen, gleichzeitig Spaß haben, die Welt sehen und internationale Freundschaften knĂŒpfen? Mit unseren Ferienprogrammen ist alles möglich!

Homestay & Volunteering

Gastfamilienaufenthalt - auf Wunsch mit Volunteering.

Schulbesuch im Ausland

SchĂŒleraustausch light: Besuche die High School!

Sprachprogramme

Vormittags Sprachschule - nachmittags Freizeit!

Summercamp

Gemeinschaft, Camp-Spirit und jede Menge Spaß!

Ranchstay

Hier kannst Du mit Pferden in den USA arbeiten.

Holen Sie sich die Welt nach Hause und nehmen Sie einen internationalen Gast bei sich auf! Einige der Teilnehmenden kommen nur fĂŒr 1-4 Wochen, andere bleiben bis zu 10 Monate. Daher ist es das ganze Jahr ĂŒber möglich, Gastfamilie zu werden.

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Allgemeine Informationen

Wer kann Gastfamilie werden? Welche Voraussetzungen und Pflichten gibt es? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Dekorationsgrafik Freiwilligendienst Spanien

Anmelden als Gastfamilie

Hier geht es zum Gastfamilienbogen mit dem Sie ganz unverbindlich Ihr Interesse bekunden können.

Steckbriefe und Videos unserer GastschĂŒler*innen

Hier geht es zu den aktuellen Gesuchen, Steckbriefen und Videos!

FAQ

HĂ€ufige Fragen und Antworten

FAQ SchĂŒleraustausch

Ein paar Monate oder gar ein ganzes Jahr ins Ausland zu gehen, ist keine leichte Entscheidung. Da kommen einem erstmal viele Fragen in den Sinn. Hier beantworten wir Dir die meist gestellten Fragen und geben ausfĂŒhrliche Antworten. Es sind noch Fragen offen? Dann schreib uns einfach eine Mail!

Wissenswertes rund um Deinen SchĂŒleraustausch

Fragen & Antworten

Hier findet Ihr Fragen und Antworten zu den folgenden Themen:

Allgemeine Programminformationen

In allen Programmen lebst Du fĂŒr mindestens drei Monate in einer Gastfamilie und besuchst eine Schule vor Ort. Du nimmst aktiv am Familienleben teil, lernst Freund*innen in der Schule kennen und kannst viel Neues entdecken.

Mit dem Classic Programm ist Deine Neugier und die Lust, Dich ĂŒberraschen zu lassen, gefragt. Du solltest offen sein fĂŒr regionale Unterschiede, da im ganzen Land vermittelt wird.

Mit dem Classic Plus Programm kannst Du zusÀtzlich mitentscheiden, in welche Region oder in welchen Staat es gehen soll. Die Wahlmöglichkeiten unterscheiden sich dabei je nach Land.

Choice bietet Dir die Möglichkeit, vorher genau zu wissen, an welche Schule oder in welchen Schulbezirk es gehen soll. Das bietet sich an, wenn Du schon genau weißt, wo es Du Deinen Austausch verbringen möchtest oder wenn Du genaue Vorstellungen von Deinen Hobbys oder FĂ€chern hast.

Die Zusammensetzung der ProgrammgebĂŒhren bei den Wahlprogrammen unterscheidet sich in zwei Aspekten von den Classic-Programmen:

  1. Durch die Wahlmöglichkeit entstehen SchulgebĂŒhren. Dadurch sind die Kosten höher, man kann so aber vorab sicherstellen, an welche Schule Du kommst. Die Ausstattung der Schulen ist dadurch auch oft sehr gut, vielfĂ€ltig und modern – es werden viele WahlfĂ€cher und Sportarten angeboten.
  2. In Wahlprogrammen erhalten die Gastfamilien außerdem einen Haushaltskostenzuschuss – die Höhe des Zuschusses ist vom jeweiligen Austauschland und teilweise der Region innerhalb des Landes abhĂ€ngig.

Unsere Zusatzoption Classic Plus kannst Du in folgenden LĂ€ndern dazubuchen:

USA, Neuseeland, Costa Rica, Frankreich, Großbritannien, Irland, Spanien, Norwegen, Polen, Argentinien.

Die Choice-Option bieten wir Dir in folgenden LĂ€ndern an:

USA, Kanada, Neuseeland, Australien, SĂŒdafrika, Großbritannien, Irland.

Wahlprogramme sind besonders geeignet fĂŒr Teilnehmer*innen und Eltern, die bereits vorab bestimmte Aspekte garantiert haben möchten. Wenn Du und Dein Kind schon vorab sicherstellen möchten, wo genau es im Programmland hingehen soll, empfehlen wir diese Variante. Auch kann damit die WeiterfĂŒhrung eines bestimmten Hobbys, Leitsungssports oder Schulfaches garantiert werden.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt ĂŒber unser Online-Bewerbungssystem. Bei einer frĂŒhzeitigen und vollstĂ€ndigen Bewerbung ist die Aussicht, einen Platz im Programm zu bekommen, sehr gut.

Das KennenlerngesprĂ€ch findet in der NĂ€he des eigenen Wohnortes oder online bequem von zuhause statt. Im GesprĂ€ch geht es darum, unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen persönlich kennenzulernen und im Gegenzug den*die Bewerber*in kennenzulernen. Unsere Ehrenamtlichen sind zumeist selbst ehemalige AustauschschĂŒler*innen und berichten auch gerne von ihren Erfahrungen im Ausland. 

Unsere GesprĂ€che finden in der Gruppe mit anderen SchĂŒler*innen oder im EinzelgesprĂ€ch statt, eine spezielle Vorbereitung auf das GesprĂ€ch ist nicht notwendig.

Das kommt natĂŒrlich ganz auf Deine eigenen Interessen an. Möchtest Du lieber ganz weit weg oder in Europa bleiben? Möchtest Du in ein Land, in dem Du die Sprache schon gut beherrschst oder möchtest Du die Austauschzeit nutzen, um vielleicht eine ganz neue Sprache zu lernen? Hast Du bestimmte Hobbys, die Du weiterverfolgen möchtest oder willst Du ganz neue Interessen entdecken, wie z.B. Flamenco, Football oder Ski fahren?

Die gute Nachricht: Du musst Dich bei einer Bewerbung noch nicht auf ein Land festlegen. Auf den einzelnen LĂ€nderseiten kannst Du mehr ĂŒber das jeweilige Land erfahren. Nachdem wir Deine Bewerbung erhalten haben, können wir Dich nĂ€her zu den verschiedenen ProgrammlĂ€ndern beraten.

Ein Gastfamilienaufenthalt in jungen Jahren ist und bleibt einzigartig. In diesem Alter bist Du noch ganz anders bereit und fĂ€hig, Dich auf eine neue Umgebung und Sprache einzustellen. Es wird schwer bis unmöglich sein, dieses Erlebnis zu einem spĂ€teren Zeitpunkt „nachzuholen“.

Es gibt aber natĂŒrlich auch die Möglichkeit, nach der Schulzeit ins Ausland zu gehen, auch wenn es eine andere Art der Erfahrung ist. Dabei kann zwischen Freiwilligendiensten, Work & Travel, Praktika, Demi Pair und weiteren Programmen gewĂ€hlt werden.

Finanzierung

Die jeweiligen ProgrammgebĂŒhren können Sie den verschiedenen LĂ€nderseiten entnehmen oder der GesamtĂŒbersicht. Dort findest Du auch eine Übersicht, welche Kosten in den ProgrammgebĂŒhren enthalten sind und wie sie sich zusammensetzen.

Aus unserem eigenfinanzierten Stipendien-Fonds vergeben wir jedes Jahr zahlreiche Stipendien. Aktuell liegt dieser bei ca. 100.000 € – dabei gibt es bei den Stipendien verschiedene Höhen und Zielgruppen. DarĂŒber hinaus vergeben wir Stipendien in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen sowie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundestag. Genaue Information zur Höhe und Zielgruppe der verschiedenen Stipendien findest Du auf unserer Stipendienseite. Sprich uns einfach an und wir beraten Dich gern!

Mit unserem eigenen Stipendien-Fonds möchten wir vor allem die Familien unterstĂŒtzen, die den Auslandsaufenthalt ohne Förderung nicht aus eigener Kraft finanzieren können. Eine Ausnahme ist das Vollstipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms, welches nicht einkommensabhĂ€ngig ist. Wenn Dein Kind besonders leistungsstark oder außerordentlich engagiert ist, kann es sich gerne mit einem eigenen Projektvorschlag bei uns melden. Sprich uns gerne dazu an! Außerdem schreiben wir auch nicht-einkommensabhĂ€ngiges Social Media-Stipendium in Höhe von 1.000 € aus.

Mehr Infos erhÀltst Du auf unserer Stipendienseite.

Die angegebene Höhe des Taschengeldes variiert je nach Programmland und beruht auf den Erfahrungen ehemaliger AustauschschĂŒler*innen. Am Anfang der Austauschzeit wird Dein Kind sicherlich mehr Geld ausgeben, z.B. fĂŒr Schulmaterialien und Sporttrikots. Ausgaben fĂŒr die Freizeitgestaltung beinhalten beispielsweise Eintritte zu Schulveranstaltungen am Abend, privater Musikunterricht oder die Teilnahme an Exkursionen. Aber auch fĂŒr Handykosten oder Hygiene- und Kosmetikartikel muss Dein Kind selbst aufkommen, auch wenn es eventuell gewohnt ist, solche Dinge in Deutschland nicht vom eigenen Taschengeld zu bezahlen.

Vorbereitung

Das Seminar ist eine intensive Vorbereitung fĂŒr den SchĂŒleraustausch und findet daher schon einige Wochen vor der Ausreise ĂŒber insgesamt vier Tage statt. Es geht vor allem darum, zu lernen, wie Du als Teilnehmende*r selbst aktiv zu einer gelungenen Austauschzeit beitragen kannst. Das Vorbereitungsseminar wird von Ehrenamtlichen geleitet, die alle selbst einmal am SchĂŒleraustausch teilgenommen haben und von uns speziell fĂŒr diese Seminare geschult werden. Sie geben ihre eigenen Erfahrungen an alle Teilnehmer*innen weiter und besprechen mit ihnen bestimmte Themen und Situationen, etwa zum Einleben im Gastland, zur Highschool, dem Leben in der Gastfamilie oder Kommunikationsregeln. DarĂŒber hinaus lernst Du natĂŒrlich viele andere Jugendliche kennen, die ebenfalls an einem SchĂŒleraustausch teilnehmen. Als gemeinnĂŒtziger Verein ist uns eine gute Vorbereitung besonders wichtig. Daher ist das Seminar verpflichtend und bereits in den ProgrammgebĂŒhren enthalten.

GrundsĂ€tzlich gilt: nicht zu viel! Ein Koffer sollte maximal ausreichen. Plane lieber etwas höhere Ausgaben fĂŒr den Einkauf von schwerer Winterbekleidung, Schuhen etc. vor Ort ein, als dass Du vor der Abreise solche EinkĂ€ufe noch erledigst. Du entdeckst sicherlich noch viele tolle Dinge vor Ort, die Du dann mit nach Deutschland zurĂŒckbringen möchtest. Vor der Abreise erhĂ€ltst Du mit unserem Abreisebrief außerdem noch eine Übersicht ĂŒber alle Dokumente und Formulare, die Du auf Deiner Reise mitnehmen solltest.

Sprechen Sie rechtzeitig mit der Schule ĂŒber die AuslandsplĂ€ne und die Beurlaubung, um die verschiedenen Möglichkeiten und Voraussetzungen fĂŒr einen Auslandsaufenthalt zu besprechen. Bei der konkreten Beurlaubung gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen BundeslĂ€ndern und Schulen - fragen Sie daher direkt bei der Schule Ihres Kindes nach. Weitere Infos rund um die Beurlaubung finden Sie auch auf der Seite des AJA (Arbeitskreis gemeinnĂŒtziger Jugendaustausch).

GrundsĂ€tzlich ist ein SchĂŒleraustausch ohne Anerkennung jederzeit und in allen Schulformen möglich. Die genauen Richtlinien unterscheiden sich allerdings je nach Bundesland. Auf der Internetseite des AJA können Sie die lĂ€nderspezifischen Infos zur Schulbeurlaubung einsehen.

Organisatorisches

Nein, und zwar vor allem aus folgendem Grund: Wenn Dein Kind im Ausland den FĂŒhrerschein macht und selbst Auto fĂ€hrt, könnte es bei einem Unfall/Schadensfall strafrechtlich belangt werden. Dieses Risiko kann nicht von der Versicherung ĂŒbernommen werden und ist auch nicht in unserer Versicherung enthalten.

Eine VerlĂ€ngerung des Aufenthalts ist fĂŒr Teilnehmer*innen des ersten Schulhalbjahres (oder eines kĂŒrzeren Programmes im ersten Halbjahr) bzw. bei ProgrammlĂ€ndern auf der SĂŒdhalbkugel auch im zweiten Schulhalbjahr grundsĂ€tzlich möglich. Dein Kind sollte sich in diesem Fall an seine*n Betreuer*in vor Ort wenden, die*der dies auch mit der Gastfamilie bespricht. Die Entscheidung, ob Dein Kind lĂ€nger als geplant im Programmland bleibt, sollte in der Regel bis spĂ€testens Mitte November getroffen werden. Je frĂŒher Du uns darĂŒber informierst, desto einfacher kann die VerlĂ€ngerung geregelt werden und mit der Schule und Gastfamilie abgesprochen werden. Die Kosten fĂŒr eine VerlĂ€ngerung variieren je nach Programmland.

An- und Abreise

In einigen Übersee-LĂ€ndern (USA, Kanada, Australien, Neuseeland) werden GruppenflĂŒge von uns begleitet, einige SchĂŒler*innen fliegen alleine oder in Kleingruppen ohne eine Begleitung. In viele andere LĂ€nder findet der Flug ebenfalls in der Gruppe statt, aber ohne Begleitung. Aus jahrelanger Erfahrung können wir sagen, dass die Jugendlichen das sehr gut meistern. Viele sind sehr stolz darauf, diesen ersten Schritt in den Auslandsaufenthalt alleine bzw. mit den anderen Teilnehmer*innen anzutreten. Auf den Vorbereitungsseminaren berichten ehemalige AustauschschĂŒler*innen von ihren Erfahrungen beim Flug und auch wir geben Tipps mit auf den Weg. Die GruppenflĂŒge in die USA werden grĂ¶ĂŸtenteils von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen begleitet. Bei einem Austausch in ein europĂ€isches Land buchst Du den Flug selbst.

Nein, Dein Kind wird nicht von Experiment am Flughafen betreut – es sei denn, es handelt sich um einen begleiteten Gruppenflug. Auf Wunsch kannst Du eine Begleitung auf dem Flug durch das Flugpersonal dazu buchen. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass die Jugendlichen den Start in ihren Auslandsaufenthalt gerne selbst meistern möchten und auch können.

Die RĂŒckreise erfolgt je nach Programmland einige Tage nach Schulende. Bei einem SchĂŒleraustausch in den USA mĂŒssen die SchĂŒler*innen immer 7-10 Tage nach dem letzten Schultag abreisen. Dein Kind kann nur lĂ€nger bleiben, wenn Du als Eltern Dein Kind innerhalb dieser Frist abholst, um mit ihm gemeinsam zu reisen.

Gastfamilie

Die Partnerorganisation arbeitet im Gastland mit lokalen Betreuer*innen zusammen. Diese sind fest in das soziale Umfeld ihres Wohnortes integriert und kennen persönlich viele Menschen, die sie fĂŒr die Aufnahme eines Gastkindes begeistern können. Einige Familien nehmen regelmĂ€ĂŸig SchĂŒler*innen auf, doch der Großteil der Familien muss neu rekrutiert werden. Dazu bieten sich verschiedene Möglichkeiten, z.B. Zeitungsartikel, Aufrufe an den Schulen, in Kirchengemeinden und Freizeiteinrichtungen, aber vor allen Dingen auch die Mund-zu-Mund-Propaganda. Eine Gastfamilie, die erfolgreich eine*n SchĂŒler*in aufgenommen hat, sorgt dafĂŒr, dass auch andere Familien sich dafĂŒr interessieren. Einige Partnerorganisationen ermöglichen es, dass Gastfamilien die Kurz-Profile zukĂŒnftiger SchĂŒler*innen ansehen können, damit sie eine bessere Vorstellung davon bekommen, welche*r SchĂŒler*in zu ihnen passen könnte. Die Kontaktdaten und die detaillierte Bewerbung werden jedoch erst im GesprĂ€ch mit den Betreuer*innen bekannt gegeben.

Sollte es Schwierigkeiten im Zusammenleben mit der Gastfamilie geben, so versucht man zunĂ€chst, mit UnterstĂŒtzung des*der Beteuer*in, eine interne Lösung zu finden. Sollte es trotz sorgfĂ€ltiger Vermittlung und trotz UnterstĂŒtzung durch den*die Betreuer*in zu Konflikten mit der Gastfamilie kommen, ist ein Wechsel in Absprache mit allen Beteiligten natĂŒrlich möglich.

Der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Gastfamilie ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. In der Regel erfolgt die Benachrichtigung einige Wochen vor der Ausreise. Bei einigen LĂ€ndern ist es möglich und teilweise auch ĂŒblich die Gastfamilie erst kurz vor der Ausreise mitgeteilt zu bekommen.

Die Gastfamilie und Dein Kind haben etwas gemeinsam: die Neugier, Offenheit und Bereitschaft, sich auf eine neue Kultur einzulassen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger erwartet die Gastfamilie von Deinem Kind. Es hat genau die gleichen Rechte und Pflichten in der Gastfamilie, wie auch die anderen Familienmitglieder. Und je schneller sich Dein Kind nicht mehr als Gast, sondern als Mitglied der Familie verhĂ€lt, desto besser klappt das Einleben. Das bedeutet vor allem, offen zu sein fĂŒr das Leben der Gastfamilie und deren Familienalltag – z.B. an gemeinsamen FreizeitaktivitĂ€ten teilzunehmen, kleine Aufgaben im Haushalt zu ĂŒbernehmen, einfach abends gemeinsam zu essen oder Fernsehen zu schauen.

Nein, Du musst kein Gastkind aufnehmen. Da Experiment aber auch auslĂ€ndische SchĂŒler*innen nach Deutschland vermittelt, kannst Du, bei Interesse, gerne Gastfamilie fĂŒr uns werden. Weitere Informationen dazu findest Du hier.

Nein, Du erhÀltst keine Auswahl verschiedener Gastfamilien. Die jeweilige Partnerorganisation sucht die Gastfamilien sehr sorgfÀltig aus. Die Gastfamilie sucht sich dann anhand der Bewerbungsunterlagen ein Gastkind aus, was aus Ihrer Sicht gut zu Ihnen passt.

Dabei kommt es nicht darauf an, dass möglichst viele Deiner Interessen oder Hobbys mit denen der Gastfamilie ĂŒbereinstimmen. Es kommt oft vor, dass z.B. sportbegeisterte Gastfamilien auch eine*n sportliche*n AustauschschĂŒler*in aufnehmen möchten. Manchmal ist aber genau so eine Familie daran interessiert, eine*n Jugendliche*n mit ganz anderen Hobbys bei sich willkommen zu heißen. Denn genau darauf kommt es im Austausch an: sich auf etwas ganz Neues einlassen und neue Lebensweisen zu erfahren.

Je nach Programmland nehmen einige Gastfamilien gerne gleich zwei AustauschschĂŒler*innen bei sich auf. Beide AustauschschĂŒler*innen mĂŒssen dann aber unterschiedlicher NationalitĂ€t sein und nicht die gleiche Sprache sprechen. So lernt Ihr Kind gleich zwei verschiedene Kulturen kennen! Und es hat eine*n gleichaltrige*n Gastschwester bzw. Gastbruder, mit der bzw. dem es Ă€hnliche Erfahrungen wĂ€hrend der Austauschzeit teilen kann.

In einigen ProgrammlĂ€ndern erhalten die Gastfamilien einen Haushaltskostenzuschuss fĂŒr die Aufnahme eines Gastkindes. Die Höhe des Haushaltskostenzuschusses ist vom jeweiligen Programmland und den dortigen Lebenshaltungskosten abhĂ€ngig. Er ist in keinem Fall so hoch, dass sich eine Familie daran bereichern kann. Vielmehr dient er dazu, die Mehrkosten, die durch die Aufnahme Ihres Kindes entstehen, zu einem gewissen Teil abzudecken.

In der Regel ist ein direkter Austausch aus organisatorischen GrĂŒnden nicht möglich. Wir vermitteln aber auch AustauschschĂŒler*innen nach Deutschland. Gerne können Sie vor, wĂ€hrend oder nach dem Austausch Ihres Kindes Gastfamilie fĂŒr uns werden. Hier finden Sie genaue Infos dazu. Eine Ausnahme bietet unser Frankreich-Special, bei dem ein gegenseitiger Austausch stattfindet. Beide SchĂŒler*innen verbringen jeweils drei Monate im Ausland bei der anderen Familie, sodass der Austausch insgesamt ein halbes Jahr dauert.

Betreuung im Ausland

Sowohl vor als auch wĂ€hrend und nach der Austauschzeit sind wir fĂŒr Dich als Elternteil Deine direkten Ansprechpartner*innen – Du erreichst uns per E-Mail und telefonisch. WĂ€hrend des Austauschs kannst Du uns außerhalb der BĂŒrozeiten in dringenden NotfĂ€llen auch ĂŒber unsere deutschsprachige 24/7-Notfallnummer kontaktieren – auch unsere jeweilige Partnerorganisation ist wĂ€hrend des Austauschs ĂŒber eine Notfallnummer rund um die Uhr erreichbar.

Die Ansprechperson vor Ort unterstĂŒtzt Dich z.B. bei organisatorischen Fragen, bei der Suche nach einem bestimmten Sportverein, bei Schwierigkeiten in der Schule oder in der Gastfamilie. Alle Ansprechpartner*innen sprechen die jeweilige Landessprache sowie Englisch. In manchen ProgrammlĂ€ndern, wie z.B. Ecuador oder Costa Rica, verstehen und sprechen einige Mitarbeiter*innen der Partnerorganisation sogar etwas Deutsch. 

In vielen ProgrammlĂ€ndern gibt es direkt nach der Ankunft eine EinfĂŒhrungsveranstaltung unserer Partnerorganisation, bei der Dein Kind auch die Mitarbeiter*innen der Organisation persönlich kennenlernt. UnabhĂ€ngig davon treffen die AustauschschĂŒler*innen ihre Betreuer*innen immer innerhalb der ersten zwei Wochen nach Ankunft. Manche Betreuer*innen haben mehrere AustauschschĂŒler*innen in ihrer Region, andere nicht. Es gibt keine „vorgeschriebenen“ AktivitĂ€ten, aber viele Betreuer*innen bieten regelmĂ€ĂŸig Treffen oder Unternehmungen fĂŒr ihre SchĂŒler*innen an.

WĂ€hrend des Austauschs sind sowohl die Partnerorganisation als auch der*die regionale Betreuer*in die direkte Ansprechperson fĂŒr Dein Kind. Die rĂ€umliche Entfernung des*der Betreuer*in zur Gastfamilie ist je nach Programmland unterschiedlich, aber immer so, dass sie im Notfall schnell vor Ort sind. Auf unseren Vorbereitungsseminaren werden die sogenannten „Lines of Communication“ ausfĂŒhrlich besprochen, sodass die Teilnehmenden wissen, an wen sie sich in welchem Fall wenden können. Die Betreuer*innen waren entweder selbst im Austausch, haben schon einmal AustauschschĂŒler*innen aufgenommen oder ihr Kind war AustauschschĂŒler*in. So haben sie schon viel Erfahrung rund um das Thema Austausch und freuen sich, Dein Kind wĂ€hrend der Austauschzeit kennenlernen und unterstĂŒtzen zu können! FĂŒr Euch als Eltern sind wir wĂ€hrend des Austauschs weiterhin Eure Ansprechpartner*innen.

Reisen und Besuche

WĂ€hrend der gesamten Programmdauer sind RĂŒckreisen der Teilnehmer*innen in das Heimatland grundsĂ€tzlich nicht vorgesehen. Ausnahmen in besonders begrĂŒndeten FĂ€llen sind möglich.

Um den Programmerfolg nicht infrage zu stellen, raten wir grundsĂ€tzlich von Besuchen von Eltern, Erziehungsberechtigten, Verwandten und Freund*innen aus dem Heimatland ab. WĂ€hrend der ersten sechs Monate der Programmdauer werden solche Besuche aus dem Heimatland durch die Partnerorganisation nicht gern gesehen oder grundsĂ€tzlich ausgeschlossen. In AusnahmefĂ€llen sind nach vorheriger Absprache und nach diesem Zeitraum Besuche möglich, wenn Du vorher mit uns und der Partnerorganisation abgesprochen wurden. FĂŒr Besuche von Eltern empfehlen wir das Programmende, verbunden mit einer Abholung im Gastland.

Nach dem Austausch

Sprich rechtzeitig mit der Schule ĂŒber die RĂŒckkehr Deines Kindes. Sicherlich muss sich Dein Kind erst einmal wieder an die deutsche Schulform gewöhnen. Aber wir erleben immer wieder, dass den Jugendlichen nach dem Austausch das Lernen wieder richtig Spaß macht! Sie haben andere Lernformen erfahren und gelernt, sich erfolgreich durch zunĂ€chst unverstĂ€ndliches Lernmaterial in einer fremden Sprache durchzuarbeiten.

Genauso wie es eine Herausforderung ist, sich in ein neues Land, eine neue Sprache und Kultur einzuleben, sehen wir immer wieder, dass es fĂŒr viele Teilnehmer*innen auch eine Herausforderung ist, sich wieder an den deutschen Alltag und das deutsche Leben zu gewöhnen. Viele unserer Teilnehmer*innen erleben einen umgekehrten Kulturschock. Bei diesen Erfahrungen möchten wir unterstĂŒtzen: Das Nachbereitungsseminar bietet die Möglichkeit, sich mit anderen AustauschschĂŒler*innen, die grade Ă€hnliche Erfahrungen machen, auszutauschen. Das Nachbereitungsseminar wird von unseren Ehrenamtlichen geleitet, die alle selbst einmal im SchĂŒleraustausch waren und von uns speziell fĂŒr diese Seminare geschult werden. Sie geben ihre eigenen Erfahrungen an die Teilnehmer*innen weiter und besprechen bestimmte Themen und Situationen, etwa zum Wiedereinleben im Alltag, mit ihnen.

Tipps von Eltern fĂŒr Eltern

Eltern berichten:

Videoreihe fĂŒr Eltern

Wie lÀuft das mit der Beurlaubung der Schule? Wie viel Taschengeld braucht mein Kind im Ausland? Und wie halte ich am besten Kontakt zu meinem Kind?

Diese und viele weitere Fragen beantworten Euch Eltern, deren Kinder bereits einen SchĂŒleraustausch mit uns gemacht haben in unserer "Eltern berichten"-Playlist bei YouTube!

Noch Fragen?

Wir hoffen, wir konnten Euch bereits einige Antworten rund um den Schulbesuch im Ausland geben. Sind noch Fragen offen oder haben wir etwas vergessen? Dann freuen wir uns ĂŒber eine Nachricht oder einen Anruf!

Wir sind fĂŒr Dich da:

Kontakt

Gerne helfen wir Dir auch persönlich weiter. Individuelle Beratung, offene Fragen oder besondere WĂŒnsche?  
Dann melde Dich bei uns!

Los geht's!

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Du willst mit Work & Travel den Sommer Deines Lebens in Australien verbringen? Oder bei einem flexiblen Freiwilligendienst in Ghana mit Kindern arbeiten? Oder bei einem SchĂŒleraustausch in den USA Cowboy-Feeling hautnah erleben? Das und vieles mehr bieten Dir unsere Programme – da ist fĂŒr jeden das Richtige dabei!

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