Helene verbrachte 10 Monate im Schüleraustausch in den USA und erzählt Dir in diesem Bericht von den Highlights aus ihrer Zeit.

Neue Erlebnisse im Schüleraustausch in den USA

Hallo,
In vier Tagen fliege ich wieder zurück nach Deutschland. Ich kann es selber kaum glauben, am Anfang dachte ich mir, ein Jahr wäre so lang, aber letztendlich ist es doch wie im Flug vergangen, besonders die letzten fünf Monate. Ich habe dieses Jahr so viel erlebt, wie ich es in Deutschland nie hätte erleben können.

Schüleraustausch in den USA

Essen

Das Essen, das ich hier in den USA gegessen habe, war so anders als das, was ich in Deutschland gewohnt war. In der Zeit, in der ich hier war, habe ich mich durch alle Fast-Food-Ketten wie zum Beispiel In-N-out Burger, Chick-fil-A, Raisin Canes, Wendy’s, Sonic und Applebee’s durchprobiert. Auch die viral gegangenen Crumble Cookies habe ich hier ausprobieren dürfen. Mit dem mexikanischen Essen habe ich mich angefreundet, es war mir aus Deutschland nicht bekannt.

21 Stunden LA-Trip

Der Gastvater eines anderen Austauschschülers organisierte einen Trip nach LA, an dem ich teilnahm. Die Hinreise dauerte 21 Stunden mit dem Auto. Glücklicherweise bauten wir einige Stopps ein.

Als Erstes sind wir zum Grand Canyon gefahren, bei dem die Sicht atemberaubend war. Unser nächster Stopp war Las Vegas, wo wir uns die Stadt bei Nacht angeschaut haben, was wunderschön wegen der vielen bunten Lichter war.

Am nächsten Morgen sind wir in Los Angeles angekommen und zum Santa Monica Strand gefahren, um im Meer zu schwimmen. Nachmittags sind wir durch die Stadt gelaufen, waren beim Walk of Fame und haben Fotos vom Hollywood-Schild gemacht. Abends sind wir noch auf einen Berg gefahren und haben uns LA von oben bei Nacht angeschaut.

Am nächsten Tag waren wir im Disneyland, was sehr viel Spaß gemacht hat, und am Tag darauf in den Universal Studios, was ebenfalls einzigartig war.

Mit diesem Trip habe ich die Westküste der USA ein bisschen kennenlernen dürfen, was mir sehr gut gefallen hat.

Prom

Prom ist ebenfalls ein Tanz wie Homecoming, der von der Schule organisiert ist, nur wird Prom viel größer gefeiert und nur 11. und 12. Klässler*innen sind erlaubt. Außerdem trägt man zu Homecoming normalerweise ein kurzes Kleid und zu Prom ein langes.

Mittags habe ich mich mit meinen Freund*innen getroffen und wir haben uns zusammen fertig gemacht. Danach sind wir zu verschiedenen Locations gefahren, um Fotos zu machen, und sind dann essen gegangen.

Dann sind wir zum eigentlichen Prom gefahren. Es gab eine Theke, bei der man sich Snacks holen konnte, eine Tanzfläche mit DJ und eine Outdoor-Area mit Karaoke. Es hat so viel Spaß gemacht und die Musik war mega. Hinterher bin ich noch mit meinen Freund*innen Eis essen gegangen.

Graduation

Ich hatte das Glück, Senior zu sein, und durfte die Graduation daher hautnah miterleben. Ein paar Wochen vor der Graduation durften wir uns die Cap und Gown abholen und am nächsten Tag wurden Senior Fotos gemacht.

Ein paar Wochen später hat der komplette Jahrgang die Grund- und Mittelschulen besucht, in die sie früher gegangen sind. Die Kinder standen in den Gängen, haben gejubelt und haben Schilder für uns gebastelt. Danach ging es wieder zurück zur Schule. Dann haben wir noch das Einlaufen geprobt, unsere Awards bekommen und zum Schluss gab es noch Pizza für alle.

Am nächsten Tag war auch schon die Graduation, und ich bin ein letztes Mal mit dem gelben Schulbus gefahren. Wir haben uns alle aufgestellt und sind zu zweit hereingelaufen. Danach hielt der Direktor eine Rede und dann konnte ich auch schon mein Diplom abholen.

Anschließend habe ich noch ganz viele Fotos mit meinen Freund*innen gemacht, und das war definitiv einer der schönsten Tage dieses Jahres.

 

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