Ein Flexibler Freiwilligendienst in Costa Rica ermöglicht viele spannende Erlebnisse. Sonja gibt Dir in ihrem Erfahrungsbericht persönliche Einblicke in ihre Zeit vor Ort.

Flexibler Freiwilligendienst in Costa RicaWieso ein Flexibler Freiwilligendienst?

Von Oktober bis Dezember 2023 arbeitete ich für drei Monate als Freiwillige in einem Kindergarten in Costa Rica und lebte in einer Gastfamilie.

Ich entschied mich für dieses Programm, da ich schon lange davon träumte, nach Mittelamerika zu reisen, auch um die Sprache besser zu lernen. Ich hatte mich aber noch nicht dazu bereit gefühlt, dies ohne jegliche Unterstützung zu machen.

Als ich durch eine Empfehlung auf die Website von Experiment kam, war ich vom Angebot der Länder, Projekte und Unterstützung direkt begeistert.

Gastfamilie und Projekt

Für mich waren die drei Monate in jeglicher Hinsicht eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Durch das Leben in einer Gastfamilie fühlte ich mich stets umsorgt und durfte bei allen möglichen Familienfeiern dabei sein, was mir die Traditionen und Lebensweisen in Costa Rica deutlich näherbrachte.

Auch die Arbeit im Kindergarten war unglaublich schön. Durch die offene Art der Kinder und der Erzieherinnen fühlte ich mich gleich willkommen. Ich wurde einer Gruppe von Vorschulkindern zugeteilt, welche ich die drei Monate lang begleitete und in welcher ich von acht Uhr morgens bis 15 Uhr mithelfen und unterstützen durfte.

Reisen

Von Freitag bis Sonntag hatte ich frei und bereiste mit anderen deutschen Freiwilligen, die über Experiment in San Ramón lebten, das Land.

Da Costa Rica nicht allzu groß ist, konnte ich in den drei Monaten so gut wie jeden Winkel des Landes besichtigen und die unterschiedlichsten Eindrücke mitnehmen.

“Der Freiwilligendienst half mir, mein Wunschstudium zu finden”

Meine Reise wird mir mit all meinen wunderschönen Eindrücken immer in Erinnerung bleiben.

Ich lernte durch mein Projekt, wie viel Spaß mir die Arbeit mit Kindern macht, und fand so heraus, was ich nach meinem freien Jahr studieren möchte. Auch die Natur und die Gastfreundschaft dieses Landes prägten mich sehr.

Mein liebstes Erlebnis

Zu einem meiner liebsten Ereignisse gehört, als eine meiner Kolleginnen mich eines Tages im Dezember fragte, ob ich wegen eines Umzugs nachmittags mit ihr mit in den Park kommen möchte.

So wie fast immer verstand ich nicht alles, was sie auf Spanisch sagte, doch ja zu jedem Angebot zu sagen, hatte mich schon manches Mal zu schönen Erlebnissen geführt. So war es auch dieses Mal.

Wir kamen im Park an, und nur wenige Minuten später saß ich auf einmal in einem Elfenkostüm, mit einem Fernsehteam, ein paar anderen verkleideten Menschen und Tonnen von Süßigkeiten auf einem riesigen Umzugswagen (zur Feier von Marias Verkündigung) und schmiss stundenlang Süßigkeiten in die Menge – das war ein Spaß!

 

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