High School Experience in Windham, Maine

Meine erste Reise allein.

Vor meinem geplanten Abflug in Münster war ich sehr aufgeregt, ich hatte nämlich nur per E-Mail Kontakt mit meiner Gastfamilie. Der Start meiner Reise begann ziemlich holperig mit mehreren Flugausfällen, aber ich bin, wenn auch mit einem Tag Verspätung, am Flughafen Portland gelandet. Von dort haben mich meine Gastmama und meine Gastschwester sehr herzlich empfangen und abgeholt.

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Lena wird am Flughafen in den USA abgeholt.

Direkt an der Highschool wohlgefühlt

Am ersten Tag meiner drei Wochen Aufenthalt habe ich mich erstmal eingelebt und konnte den Jetlag überwinden. Erst am zweiten Tag ging es dann für mich zur Windham High School.

Nicht nur bei meiner Gastfamilie, sondern auch in der Schule habe ich mich direkt willkommen gefühlt.

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Lena vor ihrer Highschool in Windham, USA

Die Menschen sind viel offener und teilweise auch freundlicher als in Deutschland. Das erste Mal in diese High School reinzukommen, war sehr aufregend für mich. Die Schule sieht nicht nur anders aus, sondern ist auch ganz anders strukturiert. Jeder weiß wann er sein Mittagessen kaufen kann, die Lehrer sind jederzeit dein Ansprechpartner und mit der Sprache und Verständigung hatte ich keine Probleme.

Es mag am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein, wenn der hauseigene Polizist einem täglich begegnet, aber daran gewöhnt man sich und man fühlt sich sicher.

Besonders begeistert war ich vom „School Spirit“. Alle halten zusammen und nehmen jeden mit offenen Armen mit auf. Viele der Schüler, wie auch meine Gastschwester, treiben Sport und bei allen Heimspielen konnte man Schüler der Windham High School im Eagles Nest finden.

Fast jeden Tag nach der Schule hat mich meine Gastschwester bei meiner Gastmama abgesetzt, denn diese arbeitet als Nanny in der Nähe der Schule und dort habe ich dann Zeit mit den Kindern verbracht.

Leben in der Gastfamilie

Da es kurz vor Halloween war, durfte ein selbst geschnitzter Kürbis nicht fehlen!

Meine Gastfamilie hat dafür gesorgt, dass ich nicht nur die Highschool sehe, sondern auch das Camp der Oma und Opa, den wohl meistfotografierten Leuchtturm „Portland Head Light“ in Maine und Freeport mit einem riesen Schuh von LL Beans. Dazu durfte ein traditionelles Familienessen mit allen anlässlich der Geburtstage im Oktober natürlich nicht fehlen.

Mein Gastbruder geht schon aufs College, den haben wir einen Tag am Wochenende dort besucht, sowie am nächsten Tag ein weiteres College, welches meine Gastschwester nach ihrem Abschluss besuchen möchte. Das letzte Wochenende haben wir dann zwei weitere Colleges am "Tag der offenen Tür" besucht und ich konnte einen großartigen Eindrücke bekommen. Leider ist das Studieren in Amerika nicht gerade günstig. An diesem Wochenende haben wir bei der Schwester meiner Gastmama in Massachusetts gewohnt.

Einen Abend war „Younglife“ bei meiner Gastfamilie. Das ist eine Art Jugendtreff, welcher ein paar Spiele veranstaltet und danach wird dann der Rest des Abends miteinander verbracht. Mir hat das viel Spaß gemacht und ich konnte noch viele junge Leute kennen lernen.

Ich habe in den drei Wochen eine zweite „Familie“ gefunden und ich würde jedem jederzeit nur dazu raten so eine tolle Erfahrung zu machen! Ich hoffe meine Familie bald wieder treffen zu können.

Lena