Lea macht gerade einen Schüleraustausch in Irland und erzählt uns von ihren Erlebnissen in der Schule, in ihrer Gastfamilie, von ihren guten und schlechten Erfahrungen, sowie Höhen und Tiefen ihrer Reise.

Höhen und Tiefen bei einem Schüleraustausch in Irland Kurze Vorstellung

Hi!

Mein Name ist Lea und ich komme ursprünglich aus dem schönen Sachsen-Anhalt. Ich habe mein Zuhause vor etwas mehr als einem Monat verlassen, um nach Irland zu reisen und ein Abenteuer zu erleben. Heute lebe ich im wunderschönen Süden Irlands, in der Grafschaft Kilkenny.

Und das ist die „Emerald Isle“ tatsächlich: wunderschön. Ich hatte bisher viele Momente voll Lachen und Spaß. Meine Gastfamilie hat mich auf einige Trips mitgenommen, zum Beispiel waren wir zusammen beim Bowling.

Andere Dinge habe ich allein gemacht, und allein für mich genossen. Und dann gab es auch Erlebnisse, die ich mit neuen Freund*innen geteilt habe.

 

Höhen und Tiefen Höhen und Tiefen bei einem Schüleraustausch in Irland

Allerdings gebe ich offen zu, mein Aufenthalt war nicht immer ganz einfach. Ganz im Gegenteil: jeden Tag wurde und werde ich vor neue Hindernisse und Challenges gestellt. Ich wurde mit Situationen konfrontiert, mit denen ich nicht umzugehen wusste und manche, vor denen ich am liebsten weggelaufen wäre. Ich hatte einige Momente, in denen ich das Gefühl hatte, alles nur falsch zu machen.

Rückblickend kann ich sagen, dass dieser Monat eine sehr von Schwierigkeiten geprägte Zeit war. Es ist nicht einfach, in ein neues Land zu reisen und komplett von null zu starten.

Allen, die diese Zeit gerade durchleben oder gerade davor Angst haben, kann ich nur raten: Geduld haben und versuchen aus jedem Tag das Beste zu machen. Es kommen auch wieder bessere Tage. Nach meiner Erfahrung sind alle Höhen und Tiefen am Ende von Bedeutung.

 

Erfahrungen als deutsche Austauschschülerin in einer irischen Schule

Gerade die Schule hier ist etwas, mit dem ich recht viele Probleme hatte. Ich bin mit der Erwartung hier hergekommen, an eine kleine Schule, vielleicht mit ein oder zwei anderen Höhen und Tiefen bei einem Schüleraustausch in Irland Austauschschülern zu kommen. Ich habe erwartet, dass die anderen Schüler sich für meine Heimat und mein Leben in Deutschland interessieren, und mir viele Fragen dazu stellen würden.

Es stellt sich heraus, dass ich eigentlich nur in einem Punkt richtig lag. Es ist eine kleine Schule, mit rund 500 Schülern. Allerdings habe ich die Zahl der Austauschschüler, die auch an diese Schule gehen, völlig unterschätzt.

Allein in meinem Jahrgang sind etwa 25 andere Austauschschüler, an der Schule insgesamt sind es sogar noch einige mehr. Manche bleiben nur kurz, für drei Monate etwa, die meisten bleiben bis Weihnachten und einige wenige bleiben das ganze Schuljahr über, wie ich.

Gerade in Spanien scheint Irland als Austauschland beliebt zu sein, denn 80 % aller Austauschschüler an meiner Schule, kommen aus Spanien.

Mit diesem Hintergrundwissen ist es leicht verständlich, dass die irischen Schüler überwiegend sehr an Austauschschüler gewöhnt sind. Wenn Ihr also einen Austausch nach Irland plant, dann stellt Euch darauf ein, aktiv auf Mitschüler zugehen zu müssen, wenn Ihr irische Bekanntschaften schließen wollt.

 

Unterschiede zwischen deutschen und irischen Schulen

Ein weiterer großer Unterschied meiner irischen Schule zu meiner deutschen Schule ist, die Bedeutung von Schulsport. Oder genauer gesagt Schulteams. Ich habe die schöne Erfahrung machen Höhen und Tiefen bei einem Schüleraustausch in Irland dürfen, in unserem Schulbasketballteam spielen zu können.

Jede Woche findet konsequent Training nach der Schule statt, für manche Sportarten sogar zweimal. Alle typischen irischen Sportarten sind vertreten, ergänzt durch internationalen Fußball und Basketball. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass Irland sehr sportzentriert ist, so ist zum Beispiel das Rugbyspiel schauen am Samstagabend oftmals schon Tradition.

Eine weitere große Sache hier, ist das 4th Year, dass meistens einfach Transition Year genannt wird. Es ist für irische Schüler ein freiwilliges Schuljahr, das den Übergang zwischen „Junior Cycle“ und „Senior Cycle“ bildet.

Es ist im Gegensatz zu allen anderen Schuljahren statt auf akademische Erfolge vollständig auf Erfahrungsbildung ausgelegt. Im TY werden statt Test geschrieben eher Trips unternommen und statt Geschichte und Religion gibt es Future Leaders, Enterprise Education und Health and Fitness als Fächer. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von weiteren Aktivitäten, aus denen man auswählen kann, was man tun möchte.

 

Meine Gastfamilie

Auch mit meiner Gastfamilie komme ich sehr gut zurecht, ich habe zwei irische Gastgeschwister, und meine Gastfamilie besitzt einen Hund namens Buttons. Ich bin sehr glücklich mit ihnen, sie geben sich alle viel Mühe mir auch Irland zu zeigen, wie die den wunderschönen Küstenort Dunmore East an meinem ersten Wochenende hier.

Einen weiteren Rat, den ich jedem geben kann, der nach Irland kommen will ist: Nutze Deine Zeit hier so gut wie möglich. Wenn es nicht regnet, geh raus und erlebe was. Wenn es regnet, finde einen Weg auch dann den Tag zu etwas Schönem und Besonderem zu machen. Geh mit einem Lächeln durch die Tage, auch wenn es manchmal schwer ist. Es sind Erfahrungen fürs Leben, die hier entstehen.

Das war es jetzt erstmal von mir, ich hoffe, Ihr habt ein paar coole Insights erhalten.

Sláin gó fáil

 

 

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