Schüleraustausch in den USA – Eine Reise der persönlichen Entwicklung
Jonah Enno konnte sich seinen Traum von einem Schüleraustausch in den USA erfüllen. Wie er sich auf seinen Austausch vorbereitet hat und wie ihn diese Reise persönlich geprägt hat, erfährst Du in diesem Bericht.
Mein Schüleraustausch in Georgia
Ich bin für ein halbes Jahr mit Experiment in den USA im Bundesstaat Georgia gewesen und habe dort in einer Gastfamilie gelebt. Schon lange bevor ich im August letzten Jahres in die USA geflogen bin, hatte ich den Wunsch, einmal dort zu leben und zu erleben. Wahrscheinlich hatte ich diese Idee schon zwei bis drei Jahre vorher im Kopf.
Die Suche nach einer Austauschorganisation
Mir war früh klar, dass ich unbedingt in die USA wollte, also habe ich angefangen herauszufinden, wie man so ein Austauschhalbjahr überhaupt organisiert. Zusammen mit meiner Schwester und meinen Eltern habe ich im Internet recherchiert und wir waren auch auf einer Messe für Auslandsaufenthalte. Schließlich sind wir dann auf die Organisation Experiment e. V. gestoßen.
Finanzierung meines Schüleraustauschs
Ich habe mich dann bei Experiment für ein halbes Jahr in den USA beworben. Dabei konnte ich zwar nicht zu hundert Prozent festlegen, wo genau ich hinkommen würde, aber ich konnte zumindest Wünsche äußern.
Da ein Auslandsaufenthalt dieser Art natürlich ziemlich teuer ist, habe ich mir dann auch Gedanken darüber gemacht, wie man das Ganze finanziell möglich machen kann. Aus diesem Grund habe ich mich für mehrere Stipendien beworben.
Dieser Prozess, wie auch die eigentliche Bewerbung, war nicht einfach, da man viele Informationen sammeln, Unterlagen besorgen und Bewerbungen schreiben musste, aber mithilfe meiner Eltern und meiner Schwester hat es dann trotz Schwierigkeiten gut funktioniert. Am Ende hat sich der Aufwand aber gelohnt, da ich unter anderem BAföG erhalten habe, was eine Unterstützung war.
Vorbereitung
Vor der Abreise habe ich an einem Vorbereitungsseminar von Experiment teilgenommen. Das Seminar ging über ein Wochenende und fand an einem Ort in Deutschland statt, der je nach Seminar unterschiedlich ist. Dort habe ich viele andere Austauschschüler*innen kennengelernt, die ebenfalls in die USA reisen wollten.
Während des Seminars wurden wir auf das Leben in den USA vorbereitet, zum Beispiel auf kulturelle Unterschiede, den Alltag in einer Gastfamilie und den Schulbesuch. Außerdem wurde uns erklärt, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten sollte und wie man offen und ohne Vorurteile in das neue Land geht.
Packen
Nach dem Seminar begannen die letzten Vorbereitungen, in denen ich intensiv alle wichtigen Unterlagen zusammensuchen und generell packen musste. Dazu gehörten auch der Kontakt mit meiner Gastfamilie und das Organisieren wichtiger Dokumente, wie zum Beispiel meines Visums. Das alles war teilweise stressig, aber auch sehr aufregend, da die Abreise immer näher rückte.
Tag des Abflugs
Am Tag meines Abflugs ging es für mich von Hamburg nach Frankfurt und von dort aus weiter nach Atlanta. Insgesamt hatte ich einen etwa zwölfstündigen Flug hinter mir. Da ich sehr früh am Morgen am Flughafen sein musste, war ich bei der Ankunft ziemlich müde und erschöpft.
Trotzdem war die Freude groß, als ich endlich in den USA angekommen bin und meine Gastfamilie zum ersten Mal getroffen habe. Die Begrüßung war sehr herzlich und ich habe mich direkt willkommen und akzeptiert gefühlt.
Die ersten Wochen im Schüleraustausch in den USA
Die ersten Wochen und Monate in den USA waren für mich gefühlt perfekt. Ich habe meine Gastfamilie immer besser kennengelernt und auch viele Verwandte von ihnen getroffen.
Der erste Schultag
Mein erster Schultag war ziemlich aufregend, da ich nicht wusste, was mich erwartete. Ich kannte niemanden, hatte noch keine Freund*innen und wusste nicht genau, wie die Menschen an der Schule überhaupt sein würden.
Mit der Zeit hat sich das aber schnell geändert. Ich habe viele Freund*innen gefunden, sowohl in der Schule als auch außerhalb, und wurde von vielen Leuten in der Umgebung erkannt und angesprochen.
Der amerikanische Alltag
Ich habe viel Zeit mit meinen Freund*innen verbracht und dadurch auch den amerikanischen Alltag richtig kennengelernt. Mein Englisch war schon bei meiner Ankunft auf einem guten Niveau, aber während meines Aufenthalts hat es sich noch deutlich verbessert. Das sagen nicht nur ich selbst, sondern auch meine Freund*innen. Ich habe viel Neues gelernt und vor allem mehr Sicherheit beim Sprechen bekommen.
Meine persönliche Entwicklung
Rückblickend glaube ich, dass mich das Austauschhalbjahr auch persönlich sehr weitergebracht hat. Ich bin selbstbewusster geworden, weiß besser, wie ich auf andere Menschen zugehen kann, und habe gelernt, mich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, und bin auch selbstständiger geworden.
Eine ganz besondere Zeit
Die Zeit in den USA war für mich etwas ganz Besonderes und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und die Hilfe, die ich in jedem Moment, in dem ich sie brauchte, bekommen habe, sei es von meiner Familie, meinen Freund*innen oder von Gott, der mir in schwierigen Zeiten Kraft gegeben hat.
Ich weiß mit Sicherheit, dass ich wieder in die USA zurückkehren möchte, um die Menschen dort wiederzusehen und noch mehr Erlebnisse zu sammeln, da diese Monate für mich eine sehr prägende und schöne Zeit waren, die ich nie vergessen werde. Deshalb kann ich es nur jedem empfehlen, das gleiche Erlebnis zu wagen, weil man nur daran wachsen und im besten Fall gute Erlebnisse machen kann.

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