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Auslandsjahr & Coronavirus - FAQ

Letzte Aktualisierung: 26.03.20

"Hope and Fear cannot occupy the same space. Invite one to stay"

Aktuell verändert sich die Situation rund um das neuartige Coronavirus stündlich. Daher ist es absolut verständlich, dass im Zuge dessen viele Fragen aufkommen. Bitte haben Sie Verständnis, dass unsere Kolleg*innen aufgrund des hohen Anrufer- und Email-Aufkommens etwas länger als üblich für die Beantwortung brauchen.

Um ggf. Anrufe zu ersparen und Sie schneller zu informieren, haben wir die Antworten auf die wichtigsten Fragen für Sie zusammengefasst. Dieses Dokument wird regelmäßig aktualisiert.

>> Fragen und Antworten für Eltern

>> Fragen und Antworten für Teilnehmende Schüleraustausch/Ferienprogramme/Ranchstay

>> Fragen und Antworten für Teilnehmende im Freiwilligendienst

>> Fragen und Antworten für Gastfamilien

>> Deine/Ihre Frage war nicht dabei? So sind wir erreichbar.


Fragen und Antworten für Eltern

Wir von Experiment e.V. verfolgen die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und im Ausland genau und haben engen Kontakt zu unseren Partnerorganisationen. Diese stehen wiederum in engem Austausch mit den jeweiligen Behörden und reagieren entsprechend auf aktuelle Entwicklungen. Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Programmteilnehmenden hat dabei für uns alle die oberste Priorität.

Leider können aber auch wir nicht voraussagen, wie sich die Situation weltweit in den nächsten Wochen oder Monaten entwickelt. Wir hoffen aber, dass die strengen Maßnahmen in Deutschland und in fast all unseren Partnerländern bald die erhoffte positive Wirkung zeigen und sich die Lage entspannt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aktuell teilweise verzögert auf Ihre Anfragen reagieren. Alle Kolleg*innen arbeiten Tag und Nacht um alle Programmteilnehmenden, Eltern, Gasteltern, Mitglieder und Ehrenamtliche bestmöglich zu betreuen.

Wir haben schon viele Rückflugwünsche in den letzten Tagen erfüllen können und kümmern uns weiterhin um die Rückholung von Teilnehmenden. Bitte verlassen Sie sich auf unsere Expertise und auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Flugpartner. Da alle Fluggesellschaften aktuell ihre Flugpläne stark reduziert haben, bitten wir Sie um Geduld. Es kann ein paar Tage (und manchmal auch länger) dauern, bis wir einen Rückflug für Ihr Kind auf dem vorhandenen Ticket einbuchen können.

Sollte der gebuchte Flug dann doch ausfallen, buchen wir Ihr Kind erneut um.  Ihr Kind bleibt solange im Land und wird vor Ort betreut, bis eine Rückreise möglich ist. Wir empfehlen Ihrem Kind auch kurzfristig vor der Anfahrt zum Flughafen mit dem Buchungscode in der Buchungsbestätigung selbst noch einmal auf der Webseite der Airline zu prüfen, ob der Flug wirklich starten wird. Wenn die Weiterreise an einem Umsteigeflughafen nicht wie geplant möglich ist, wird ihr Kind am Schalter der Airline auf den nächstmöglichen Flug umgebucht.

Bitte beachten Sie, dass unsere Kolleg*innen alles tun, was sie können, und Tag und Nacht für Sie arbeiten. Es gibt aktuell nur wenig Flugverkehr und erhöhter Druck von Ihrer Seite hilft hier leider auch nicht weiter. Bitte unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit, damit wir Ihr Kind schnell und sicher nach Hause holen können.

Zur Erinnerung: Bitte tragen Sie ihr Kind in die ELEFAND-Liste des Auswärtigen Amts ein, wenn es sich derzeit noch im Gastland befindet.

Wir empfehlen den Aufenthalt nicht überstürzt abzubrechen und eigenständig einen Rückflug zu buchen. Die Flüge, die man aktuell im Netz findet, sind oft mit mehrfachem Umsteigen an großen Flughäfen verbunden, was wir in der aktuellen Situation vermeiden wollen. Gleichzeitig sind viele dieser Optionen – sobald man sie tatsächlich buchen möchte – nicht mehr vorhanden.

Seien Sie versichert, dass wir immer die besten Flugoptionen für Ihr Kind buchen und dass Ihr Kind bis dahin bei seiner Gastfamilie sicher und gut aufgehoben ist. Sollten Sie dennoch einen Flug buchen und die Rückreise eigenständig mit ihrem Kind planen, so tragen Sie die Kosten und das volle Risiko.

Ihr Kind bleibt solange bei der Gastfamilie im Ausland, bis eine Rückreise möglich ist. Dies ist die sicherste Vorgehensweise. Vor Ort wird es weiterhin von den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der Partnerorganisation unterstützt. Wenn ihr Kind nicht in der Gastfamilie bleiben kann, finden wir gemeinsam eine Lösung.

Alle Informationen über das Rückholprogramm der Regierung und die betroffenen Länder erhalten Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amt. Sobald es auf dieser Seite eine Rückholaktion für das aktuelle Austauschland Ihres Kindes gibt, sollten Sie Ihr Kind auf dieser Webseite eintragen: http://rueckholprogramm.de/. Für den Schüleraustausch betrifft das aktuell die Länder Südafrika, Argentinien, Ecuador und Neuseeland.

Wichtig: Bitte achten Sie auf die genauen Infos des jeweiligen Austauschlandes, da sich Teilnehmende teilweise mehrmals auf www.rueckholprogramm.de eintragen müssen.

So lange für das Austauschland keine Rückholaktion gilt, bitten wir die Teilnehmenden, sich in die sogenannte ELEFAND-Liste (Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland) einzutragen

Bei einer vorzeitigen Heimreise sind wir verpflichtet, uns um die Erstattung ersparter Aufwendungen zu bemühen. Wenn ein Versicherungspaket in unseren Programmgebühren enthalten war, werden wir Ihnen die nicht genutzten Versicherungstage erstatten können. In Programmen, in denen Haushaltskostenzuschüsse und Schulgebühren bezahlt werden, bemühen wir uns bei den Partnern im Ausland um eine anteilige Erstattung.

Jede Organisation muss die aktuelle Lage für sich beurteilen und dabei die Gegebenheiten der eigenen Organisation berücksichtigen. Nach reiflichen Überlegungen und Absprachen mit unseren Partnerorganisationen, sehen wir bislang – anders als einige unserer Marktbegleiter – davon ab, alle laufenden Programme mit sofortiger Wirkung zu beenden. So lange es uns möglich ist, werden wir deshalb Eltern und Teilnehmenden die Wahl lassen, mit welcher Variante sie sich sicherer fühlen: einem Verbleib in der Host Community und in der Gastfamilie oder einer Rückkehr nach Hause.

Natürlich stoßen wir dort an unsere Grenzen, wo Förderer oder Partnerorganisationen entscheiden, das Programm zu beenden. Dies betrifft u.a. das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP), den IJFD und die weltwärts-Freiwilligendienste. Wir stoßen auch dort an unsere Grenzen, wo sich Gastfamilien aufgrund der Schulschließungen und der Ausnahmesituation nicht länger vorstellen können, Verantwortung für ein Familienmitglied auf Zeit zu übernehmen. Da eine Umplatzierung aktuell nicht möglich ist, müssen wir in diesen Fällen das Programm beenden. Erwähnenswert ist aber auch, dass es viele unserer Gastfamilien in Deutschland und im Ausland für selbstverständlich erachten, dass man auch diese Zeit gemeinsam durchsteht.

Sie unterstützen uns bereits dadurch enorm, dass Sie Verständnis für die Gesamtsituation aufbringen und uns glauben, dass wir alles tun, was in unserer Macht steht. Wir erhalten derzeit überdurchschnittliche viele Anrufe; vielleicht hat die eine oder andere Frage zum Austausch noch etwas Zeit. Wir werden alle Teilnehmende auch weiterhin mit Rundmails informieren und sie an dieser Stelle auch mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden halten.

 

Fragen und Antworten für Teilnehmende Schüleraustausch/Ferienprogramme/Ranchstay

Aktuell empfehlen wir allen Teilnehmenden eine Rückkehr nach Deutschland und sind auch bei deren Organisation behilflich. Solltest Du Dich aber mit Gasteltern und Eltern einigen, dass es sicherer für Dich ist, bei Deiner Gastfamilie im Ausland zu bleiben, ist das auch in Ordnung. Genauere Infos bekommst du von deiner Programmmanagerin. 

Wichtig zu wissen: Momentan ist der Flugverkehr stark eingeschränkt, deshalb brauchen wir alle etwas mehr Geduld als sonst. Selbst wenn Du Dich heute entscheidest, dass eine Heimkehr nach Deutschland der richtige Schritt ist, kann es einige Wochen dauern, bis wir Dich auf einen Flug buchen können.

Alle Ausreisen bis Ende April 2020 sind zunächst abgesagt. Wir haben alle Teilnehmenden dazu bereits informiert.

Wenn Deine Reise mit uns später beginnt, gilt folgende Regelung:

Sollte zum Zeitpunkt der geplanten Ausreise eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für dein Reiseland vorliegen werden wir die bestmögliche Lösung für jeden Einzelnen finden. Für einige kann das die Verschiebung des Programms um einige Wochen, Monate oder gar auf das nächste Schuljahr sein, für andere ist die Teilnahme an einem Alternativprogramm (anderes Land oder kürzeres Ferienprogramm) denkbar. Über all das sprechen wir aber erst dann im Detail, wenn feststehen sollte, dass die Auseise nicht wie geplant stattfinden kann. Für diesen Fall melden wir uns unverzüglich zurück.

Wir behalten die Entwicklung der Situation im Auge und melden uns umgehend bei Dir, sollten wir neue Informationen haben. Wir gehen erst einmal davon aus, dass alle Reisen im Sommer stattfinden können, aber auch wir können die Entwicklung der nächsten Wochen nicht voraussehen.

Wir werden zunehmend nach einer Regelung bzgl. der Kosten gefragt, die bei einer möglichen, auch kurzfristigen Absage durch uns als Organisation aufgrund einer Reisewarnung oder eines Einreisestopps bereits entstanden wären: Bei Dir bzw. Deinen Eltern, bei uns und bei der Partnerorganisation im Ausland. Dadurch, dass wir alles weiterhin so planen, damit ein Aufenthalt in Deinem Wunschland ab Sommer 2020 möglich ist, würden wir uns freuen, wenn das Risiko hier nicht ausschließlich bei uns bzw. der Partnerorganisation im Ausland liegt.  Wir würden Dir in einem solchen Fall eine Aufstellung der entstandenen Kosten schicken und würden uns freuen, wenn Du Dich daran beteiligst.
 

Unsere Partnerorganisationen, mit denen wir weltweit zusammenarbeiten, planen aktuell so, dass die Sommerprogramme normal stattfinden. Leider haben wir keine Kristallkugel, die uns ermöglicht, ein paar Wochen oder Monate in die Zukunft zu sehen.

Wir hoffen aber, dass die strengen Maßnahmen in Deutschland und in all unseren Partnerländern bald die erhoffte positive Wirkung zeigen und sich die Lage entspannt. Momentan gehen wir nicht davon aus, dass Kontaktsperren, Einreiseverbote, Schulschließungen, Flugausfälle etc. über viele Monate aufrechterhalten werden.

Die Durchführung der Sommerprogramme ist also weiterhin geplant und wir hoffen sehr, dass Ihr Euer Programm antreten könnt und auch antreten wollt.

 

Fragen und Antworten für Teilnehmende im Freiwilligendienst

Antwort 1

Antwort 2

Antwort 3

 

Fragen und Antworten für Gastfamilien

Die Situation ist derzeit sehr dynamisch. Wenn uns Corona eines gelehrt hat, dann ist es das: Dinge, die gestern noch undenkbar schienen, sind heute Realität. Gleichzeitig merken wir, dass Menschen sehr unterschiedlich auf ein- und dieselbe Situation regieren. So lange es uns möglich ist, werden wir bei Experiment e.V. deshalb leiblichen Eltern und ihren Kinder sowie Ihnen als Gasteltern die Wahl lassen, mit welcher Variante sie sich sicherer fühlen: einem Verbleib im Gastland und in der Gastfamilie oder einer Rückkehr nach Hause.

Falls Sie sich unter den aktuellen Umständen unsicher sind, oder falls Ihr Gastkind auf eigenen Wunsch oder den Wunsch der leiblichen Eltern nach Hause möchte, unterstützen wir Sie gerne. Wenn Sie Ihren Austausch wie geplant weiterführen möchten, betreuen wir Sie selbstverständlich weiterhin wie gewohnt und freuen uns, dass Sie und Ihr Gastkind sich so gut verstehen.

Einige Einschränkungen gibt es jedoch: wir stoßen dort an unsere Grenzen, wo Gastfamilien aufgrund der Schulschließungen und aufgrund der Ausnahmesituation sich nicht länger vorstellen können, weiter Verantwortung für ein Familienmitglied auf Zeit zu übernehmen. Da eine Umplatzierung in erster Linie wegen der Einschränkung sozialer Kontakte aktuell nicht möglich ist, müssen wir in diesen Fällen das Programm beenden. Auch bei dem Kontakt mit Ihrer lokalen Betreuerin oder Ihrem lokalen Betreuer bitten wir Sie, den persönlichen Kontakt zu vermeiden und stattdessen die Möglichkeiten der modernen Technologie zu nutzen.

Bis voraussichtlich Ende April werden wir davon absehen, diese Treffen persönlich stattfinden zu lassen, um Sie und unsere Ehrenamtlichen zu schützen. Gerne können Sie entscheiden, ob Sie ein erstes Gespräch telefonisch oder per Skype o.ä. durchführen möchten. Wenn sich die Situation entspannt, freuen wir uns, wenn unser*e Ehrenamtler*in Sie auch persönlichen besuchen kann.

Wir rechnen im Moment damit, dass ab Juni wieder Kurzzeit-Gäste vermittelt werden können. Hier ist vor allem das Programm, das Deutschlehrer*innen aus Subsahara-Afrika für zwei Wochen in deutsche Gastfamilien vermittelt, in Planung. Bei Interesse können Sie sich dahingehend gerne bei uns melden. Internationale Studierende werden vermutlich erst wieder für den Weihnachtszeitraum vermittelt.

Natürlich beschäftigt auch uns die Frage, ob die Auswirkungen von Corona einen Einfluss auf unsere Einreiseprogramme im Sommer haben. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir unsere Einreiseprogramme ab Juli/August 2020 wie geplant starten können. Gleichzeitig ist es allerdings noch zu früh, um endgültig abzusehen, was die momentanen Entwicklungen für das bevorstehende Programmjahr bedeuten werden. Doch wir bleiben weiterhin zuversichtlich und stecken mitten in der Organisation der Sommereinreise. Uns erreichen weiterhin zahlreiche Bewerbungen der Teilnehmer*innen und wir freuen uns über jede erfolgreiche Vermittlung!


Deine/Ihre Frage war nicht dabei? So sind wir erreichbar:

Telefon: 0228 9 57 22-0

E-Mail: info@experiment-ev.de

Öffnungszeiten:
Mo - Do 9.00 - 17:30 Uhr
Fr 9.00 -15.00 Uhr