Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Auf dieser Seiten veröffentlichen wir regelmäßig unsere aktuellen Pressemitteilungen.

Alte Pressemitteilungen finden Sie im Archiv. Außerdem finden Sie in unserer Pressemappe gebündelte Informationen rund um Experiment e.V. und unsere Programme. Bei Fragen können Sie sich an Meike Schmidt wenden, die in der Bonner Geschäftsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist (E-Mail: schmidt@experiment-ev.de, Telefon: 0228 95722-42).

Aktuelle Pressemitteilungen

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20. Februar 2014
Austauschorganisation Experiment e.V. mit dem Quifd-Gütesiegel für Freiwilligendienste zertifiziert
Ein Freiwilligendienst ist mit Experiment e.V. in über 25 Ländern möglich.

Bonn, 20. Februar 2014 – Die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. erhielt zum vierten Mal in Folge das Quifd – Qualitätssiegel für Entsendeorganisationen im Freiwilligendienst. Als eine der ersten Austauschorganisationen erhielt Experiment e.V. das Gütesiegel auch für den vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderten Freiwilligendienst weltwärts.

Die Quifd-Agentur ermittelt gemeinsam mit Experten/innen aus Wissenschaft und Praxis die Qualitätskriterien für ihr Gütesiegel. Dabei geht es unter anderem um eine professionelle Vor- und Nachbereitung, eine fachliche und persönliche Begleitung der Teilnehmer/innen vor Ort sowie eine regelmäßige Evaluation der Programme. Die Freiwilligendienste von Experiment e.V. haben das Gütesiegel bereits seit 2005.

Experiment e.V. bietet einen Freiwilligendienst in 25 Ländern z.B. in den Bereichen Soziales, Umwelt, Bildung oder Gesundheit an. Den Starttermin und die Dauer des Aufenthalts können die Teilnehmer/innen individuell festlegen. Eine Anmeldung ist bis zwölf Wochen vor der geplanten Ausreise möglich. Mehr Informationen zu den Programmen von Experiment e.V. gibt es unter www.experiment-ev.de.

Über Experiment e.V.:
Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 80 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment e.V. ist gemeinnützig und das deutsche Büro von "The Experiment in International Living" (EIL). 2012 reisten 1.893 Teilnehmer mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielten Stipendien. Kooperationspartner sind u.a.: Auswärtiges Amt, Botschaft der USA, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutscher Bundestag, Fulbright Kommission, Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.

5. Februar 2014
Experiment e.V. schafft Zusatzplätze für einen Schüleraustausch in den USA / Jetzt bewerben für das Schuljahr 2014-15

Bonn, 5. Februar 2014 – Im Endspurt der Bewerbungsphase für einen Schüleraustausch im Schuljahr 2014-15 kann die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. zusätzliche Plätze für ein Schuljahr in den USA anbieten. Die USA ist nach wie vor das beliebteste Land, um während der Schulzeit ins Ausland zu gehen.

„Trotz der zusätzlichen Plätze ist es aber ratsam, sich zügig für eine Bewerbung zu entscheiden, damit die Vermittlung bald beginnen kann“, empfiehlt Sabine Stedtfeld, Teamleiterin der Abteilung „Schulbesuch im Ausland“. Ein Auslandsaufenthalt während der Schulzeit ist eine einmalige Gelegenheit. In der Zeit des Erwachsenwerdens haben die interkulturellen Erfahrungen besonders nachhaltige Wirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung und fördern wichtige soziale Kompetenzen. Zudem sind die Schüler/innen vom "school spirit" an US High Schools begeistert und lernen ein anderes Schulsystem kennen. Schulische Inhalte werden aus einer neuen Perspektive wahrgenommen, was sich positiv auf die Lernbereitschaft auswirkt.

Schüler/innen, die sich für einen Schüleraustausch in den USA oder in einem der 21 weiteren Programmländer von Experiment e.V. bewerben möchten, können sich auf der Homepage der Austauschorganisation unter www.experiment-ev.de informieren. In der Geschäftsstelle in Bonn ist Sabine Stedtfeld die Ansprechpartnerin (E-Mail: 0228 95722-15, school@experiment-ev.de).

Über Experiment e.V.:
Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 80 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment e.V. ist gemeinnützig und das deutsche Büro von "The Experiment in International Living" (EIL). 2012 reisten 1.893 Teilnehmer mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielten Stipendien. Kooperationspartner sind u.a.: Auswärtiges Amt, Botschaft der USA, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutscher Bundestag, Fulbright Kommission, Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.

20. Januar 2014
Mit einem Freiwilligendienst Deutschland erkunden / Experiment e.V. sucht Gastfamilien für junge Erwachsene aus aller Welt
Daniel arbeitet bei einem Kindergarten in Mannheim.

Bonn, 29. Januar 2014 – „Ich habe meine Familie und die Arbeit. So ein Land zu erkunden, das ist doch viel besser als alleine, oder?“, sagt Daniel aus Kolumbien. So wie der 23-Jährige nutzen immer mehr junge Erwachsene aus dem Ausland die Zeit nach dem Schulabschluss oder während des Studiums, um mit einem Freiwilligendienst Deutschland zu erkunden. Die gemeinnützige Austauschorganisation vermittelt sie in Gastfamilien und Projekte.

Daniel arbeitet gerne mit Kindern, deshalb macht er seinen Freiwilligendienst tagsüber in einem Kindergarten. „Mein Alltag besteht aus Spielen“, sagt er und lacht. „Aber ich lerne auch mit den Kindern gemeinsam die Sprache, zum Beispiel wenn wir die Namen von Tieren oder Gemüsesorten durchnehmen.“ Daniel wohnt in einer Gastfamilie, die ihn als vollwertiges „Familienmitglied auf Zeit“ bei sich aufgenommen hat. Er findet das schön, denn so kann er die deutsche Kultur richtig kennenlernen.

So wie Daniel freuen sich viele weitere junge Erwachsene aus aller Welt auf ihren Freiwilligendienst in Deutschland. Für sie sucht Experiment e.V. Gastfamilien. Am 15. Februar kommen außerdem Jugendliche aus aller Welt nach Deutschland, die hier für 3 bis 10 Monate zur Schule gehen. Auch sie freuen sich über eine weltoffene, humorvolle und neugierige Gastfamilie.

Gastfamilie kann jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob Stadt oder Land. Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich in der Bundesgeschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn melden. Ansprechpartnerin ist Eva Hofmann, Telefon: 0228-95722-44, E-Mail: hofmann@experiment-ev.de.

Über Experiment e.V.
Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 80 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment e.V. ist gemeinnützig und das deutsche Büro von "The Experiment in International Living" (EIL). 2012 reisten 1.893 Teilnehmer mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielten Stipendien. Kooperationspartner sind u.a.: Auswärtiges Amt, Botschaft der USA, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutscher Bundestag, Fulbright Kommission, Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.

15. Januar 2014
"Diese Erfahrung kann man später nicht mehr nachholen!"

Interview mit Bettina Wiedmann, Geschäftsführerin einer internationalen Austauschorganisation, zum Thema Schulbesuch im Ausland / Jetzt für das Schuljahr 2014/15 bewerben

Bonn, 23.01.2014 – Zurzeit läuft die Bewerbungsphase für alle Schüler/innen, die im nächsten Schuljahr eine Zeit im Ausland verbringen möchten. Wer sollte sich bewerben und wie finden Interessierte das passende Programm?

Bettina Wiedmann (38), seit 2006 Geschäftsführerin der gemeinnützigen Austauschorganisation Experiment e.V. aus Bonn, die sich seit 1932 weltweit mit interkulturellem Austausch befasst, gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema „Schulbesuch im Ausland“.

Für wen lohnt es sich jetzt noch, sich für einen Schulbesuch im Ausland ab Sommer 2014 zu bewerben?
Für Schülerinnen und Schüler, die zurzeit die 10. Klasse besuchen, ist im Sommer eine gute – und für manche auch die letzte Gelegenheit – eine Zeit im Ausland zu verbringen. Ich würde diesen Schülern empfehlen, ihren Auslandsaufenthalt „einzuschieben“ und nach ihrer Rückkehr in Klasse 11 wieder einzusteigen. So sind sie nicht dem Druck ausgesetzt, ein ganzes Jahr Unterrichtsstoff zu wiederholen. Alternativ kann man schon für ein halbes oder ganzes Schuljahr nach der 9. Klasse ins Ausland gehen - mit Anrechnung der im Ausland verbrachten Schulzeit.

Wie finde ich eine passende Austauschorganisation?
Es gibt in Deutschland mittlerweile unzählige Austauschorganisationen, da verliert man leicht den Überblick. Eine gute Möglichkeit, sich zu informieren, sind Austauschmessen, die regelmäßig in vielen Städten im gesamten Bundesgebiet stattfinden. Aber auch im Internet gibt es einige Portale, die einen guten Überblick bieten. Dort kann man gezielt suchen, welche Organisationen das Wunschland anbieten, oder die Kosten vergleichen.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Das kommt auf die Organisation an, auf das Zielland, die Länge des Aufenthaltes und ob z.B. Schulgebühren anfallen. Die Gebühren fangen bei knapp 6000 Euro für ein Schuljahr an und einige Anbieter geben eine genaue Übersicht, mit welchen Nebenkosten (für Taschengeld, Bücher o.ä.) gerechnet werden muss. Hier ist es wichtig zu schauen, welche Leistungen im Preis schon enthalten sind und welche nicht. Bei einigen Angeboten müssen zum Beispiel die Vorbereitungsseminare und Versicherung extra bezahlt werden. Nicht vergessen sollte man, dass ein Kind im Ausland viele laufenden Kosten im Inland „erspart“. Außerdem sollte man unbedingt die Möglichkeit einer Förderung mit Auslands-BAföG prüfen. Die Zuschüsse müssen nach dem Aufenthalt nicht zurückgezahlt werden.

Gibt es jetzt noch die Möglichkeit, sich für Stipendien zu bewerben?
Bei vielen Stipendienprogrammen in die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen. Aber es gibt immer noch zahlreiche Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für den Auslandsaufenthalt zu bekommen. So fördert die Stiftung Mercator einen Schulbesuch in China oder der Türkei mit bis zu 5.000 Euro. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Februar. Außerdem gewähren manche Organisationen, die auch ein Einreise-Programm haben, Rabatte, wenn die Familie des Austauschschülers im Gegenzug Gastfamilie wird und einem Schüler oder einer Schülerin aus aller Welt einen Auslandsaufenthalt in Deutschland ermöglicht.

Welche Länder eignen sich gut für einen Austausch?
Alle Länder, in denen es Familien gibt, die bereit sind, einen jungen Menschen bei sich aufzunehmen und ihn für eine lange Zeit nicht wie einen Gast, sondern wie einen Teil der eigenen Familie zu behandeln. Am beliebtesten sind nach wie vor die USA. Aber es gibt auch immer mehr “Pioniere“, die eher außergewöhnliche Länder entdecken möchten. Sie bewerben sich dann zum Beispiel für Argentinien, Thailand oder Finnland.

Wie lange sollte der Aufenthalt dauern?
Ich empfehle, so lange wie möglich ins Ausland zu gehen. Je länger man bleibt, desto besser lebt man sich ein, wird Teil der neuen Kultur und verinnerlicht die Sprache. Von daher ist ein Schuljahr ein guter Zeitraum. Es ist aber auch klar, dass dies manchmal aufgrund der schulischen oder finanziellen Situation nicht möglich ist. Dann gilt: Lieber für einen kürzeren Zeitraum ins Ausland als gar nicht. Denn diese Erfahrung kann man später nicht mehr nachholen!

Weitere Informationen u.a. bei:
Experiment e.V.
www.experiment-ev.de

Stiftung Mercator
www.stiftung-mercator.de

AJA – Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen
www.aja-org.de

Über Experiment e.V.:
Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 80 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller
Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment e.V. ist gemeinnützig und das deutsche
Büro von "The Experiment in International Living" (EIL). 2012 reisten 1.893 Teilnehmer mit
Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielten Stipendien.
Kooperationspartner sind u.a.: Auswärtiges Amt, Botschaft der USA, Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutscher
Bundestag, Fulbright Kommission, Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.

2. Dezember 2013
Viele Motive – ein Ziel!
Über 31.000 Klicks gab es auf www.weltweit-aktiv.org

Das mit 2.000 Euro dotierte Stipendium weltweit aktiv geht an Dr. Hubert Jall, einen überzeugten und überzeugenden Freiwilligenarbeiter. Herzlichen Glückwunsch! Die Veranstalter – Experiment e.V. und die Deutsche Seniorenliga e.V. – und die Jury zogen eine positive Bilanz der Ausschreibung: Tolle Resonanz und tolle Bewerberinnen und Bewerber!

31.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich während des achtwöchigen Bewerbungszeitraums auf der Internetplattform von weltweit aktiv über das Stipendium und die Teilnahmebedingungen zu informieren. Und auch in der Geschäftsstelle von Experiment e.V. stand das Telefon nicht mehr still. „Die Resonanz war absolut überwältigend“, freut sich Bettina Wiedmann, Geschäftsführerin von Experiment e.V., die nicht nur von der Quantität, sondern auch der Qualität der Bewerbungen positiv überrascht war. „Das Engagement der Freiwilligen, die sich um das Stipendium beworben haben, ist wirklich enorm. Das und der Wunsch, ihre Erfahrungen bei einem Freiwilligendienst im Ausland einzubringen, hatten alle Bewerber gemeinsam. Hintergrund, Vorgeschichte und Motivation waren hingegen ganz unterschiedlich. Die Vielfalt hat uns gut gefallen.“ Das kann Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga e.V. und Mitveranstalter, nur unterstreichen. „Es war uns ja darum gegangen, die Leistungen älterer Menschen sichtbar zu machen und mit dem Stipendium zu würdigen. Dieses Ziel haben wir zu 100 Prozent erreicht!“

Aus 35 Bewerbungen musste die Jury einen Gewinner auswählen – keine leichte Aufgabe. Wichtige Kriterien waren die Einstellung zum Programm, Lernbereitschaft, Motivation und das Know How der Bewerberinnen und Bewerber. Und so wurde der Kreis derjenigen, die für das Stipendium in Frage kamen, immer kleiner, bis zum Schluss Dr. Hubert Jall aus München übrig blieb. Der 65-Jährige, der im kommenden Frühjahr in Rente geht, hat sich über den zweiten Bildungsweg vom Lokomotivenschlosser zum Professor für Soziale Arbeit und Pädagogik hochgearbeitet. Schon seit den 1970er Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Fragen der Entwicklungszusammenarbeit und blickt auf zahlreiche Auslandsaufenthalte zurück, während derer er sich im Rahmen von freiwilligen Projekten engagierte. „In all den 33 Jahren als Hochschullehrer waren Themen der Entwicklungshilfe und -politik immer wieder Bestandteil meiner Lehre“, so Dr. Jall. Solange es seine Gesundheit zulässt, möchte er sich den Menschenrechten und der sozialen Gerechtigkeit in den Ländern der sogenannten Dritten Welt widmen: „Ich bin der Meinung, dass der größte Teil unseres Wohlstands durch die unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Ausbeutungssysteme entstanden ist und dass es immer wieder notwendig ist, gelegentlich eine freiwillige Rückgabe zu leisten.“

Bettina Wiedmann möchte nächstes Jahr wieder ein Stipendium für über 50-Jährige ausschreiben: „Unserem Ziel, mehr ältere Menschen für Freiwilligenarbeit im Ausland zu motivieren, sind wir mit der Ausschreibung zu weltweit aktiv wieder ein Stück näher gekommen.“

Autorin: Claudia Vonstein, Deutsche Seniorenliga e.V.

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