Häufig gestellte Fragen

 

In jedem unserer Programmländer arbeiten wir mit sorgsam ausgewählten Partnerorganisationen zusammen, die Ihr Kind während der Austauschzeit betreuen. Schauen Sie sich hier das Video einer unserer Partnerorganisationen aus den USA an!

Die Bewerbung erfolgt über unser Online-Bewerbungssystem. Bei einer frühzeitigen und guten Bewerbung ist die Aussicht, einen Platz im Programm zu bekommen, sehr gut.

Das Kennenlerngespräch findet in der Nähe des eigenen Wohnortes statt. Im Gespräch geht es darum, unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen persönlich kennenzulernen und im Gegenzug den*die Bewerber*in kennenzulernen. Unsere Ehrenamtlichen sind zumeist selbst ehemalige Austauschschüler*innen und berichten auch gerne von Ihren Erfahrungen im Ausland. Ein Gespräch dauert max. eine Stunde und eine spezielle Vorbereitung darauf ist nicht notwendig.

Das kommt ganz auf die eigenen Interessen Ihres Kindes an. Möchte Ihr Kind ganz weit weg oder lieber in Europa bleiben? Möchte es in ein Land, in dem es die Sprache schon gut beherrscht oder möchte es die Austauschzeit nutzen, um vielleicht eine ganz neue Sprache zu lernen? Hat Ihr Kind bestimmte Hobbies, die es weiterverfolgen möchte oder will es einmal ganz neue Interessen entdecken, wie z.B. Flamenco, Football, Ski fahren, etc.? Die Jugendlichen müssen sich bei einer Bewerbung auch noch nicht auf ein Land festlegen. Auf den einzelnen Länderseiten können Sie mehr über das jeweilige Land erfahren. Nachdem wir die Bewerbung erhalten haben, können wir Sie und Ihr Kind näher zu den verschiedenen Programmländern beraten.

Ein Gastfamilienaufenthalt in jungen Jahren ist und bleibt einzigartig. In diesem Alter ist Ihr Kind noch ganz anders bereit und fähig, sich auf eine neue Umgebung und Sprache einzustellen. Es wird schwer bis unmöglich sein, dieses Erlebnis zu einem späteren Zeitpunkt „nachzuholen“. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, nach der Schulzeit ins Ausland zu gehen, auch wenn es eine andere Art der Erfahrung ist. Dabei kann zwischen Freiwilligendiensten, Work & Travel, Praktika, Demi Pair und weiteren Programmen gewählt werden.

Wahlprogramme sind besonders geeignet für Teilnehmer*innen und Eltern, die bereits vorab bestimmte Aspekte garantiert haben möchten. Wenn Sie und Ihr Kind schon vorab sicherstellen möchten, wo genau es im Programmland hingehen soll, empfehlen wir diese Variante. Auch kann damit die Weiterführung eines bestimmten Hobbys oder Schulfaches garantiert werden.

Die Zusammensetzung der Programmgebühren bei den Wahlprogrammen unterscheidet sich in zwei Aspekten von den regulären Programmen: 1. Durch die Wahlmöglichkeit entstehen Schulgebühren. Dadurch sind die Kosten höher, man kann so aber vorab sicherstellen, an welche Schule Ihr Kind geht. Die Ausstattung der Schulen ist dadurch auch oft sehr gut, vielfältig und modern – es werden viele Wahlfächer und Sportarten angeboten. 2. In Wahlprogrammen erhalten die Gastfamilien außerdem einen Haushaltskostenzuschuss – die Höhe des Zuschusses ist vom jeweiligen Austauschland und teilweise der Region innerhalb des Landes abhängig.

Die eigentliche Vorbereitung auf den Austausch findet hier in Deutschland, im Rahmen des Vorbereitungsseminars, statt. Das Seminar in New York City ist eine Mischung aus zusätzlicher Vorbereitung, Kennenlernen von anderen Experimenter*innen und natürlich auch Sightseeing. An dem Seminar nehmen auch viele andere Austauschschüler*innen aus aller Welt teil. Das Seminar in New York ist damit ein idealer Einstieg in das Programm.

Finanzierung

Die jeweiligen Programmgebühren können Sie den verschiedenen Länderseiten entnehmen oder der Gesamtübersicht. Dort finden Sie auch eine Übersicht, welche Kosten in den Programmgebühren enthalten sind und wie sie sich zusammensetzen.

Aus unserem eigenfinanzierten Stipendien-Fonds vergeben wir jedes Jahr zahlreiche Stipendien. Aktuell liegt dieser bei ca. 100.000 Euro – dabei gibt es bei den Stipendien verschiedene Höhen und Zielgruppen. Darüber hinaus vergeben wir Stipendien in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen sowie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundestag. Genaue Information zur Höhe und Zielgruppe der verschiedenen Stipendien finden Sie auf unserer Stipendienseite. Sprechen Sie uns einfach an und wir beraten Sie gern!

Mit unserem eigenen Stipendien-Fonds möchten wir vor allem die Familien unterstützen, die den Auslandsaufenthalt ohne Förderung nicht aus eigener Kraft finanzieren können. Eine Ausnahme ist das Vollstipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms, welches nicht einkommensabhängig ist. Wenn Ihr Kind besonders leistungsstark oder außerordentlich engagiert ist, kann es sich gerne mit einem eigenen Projektvorschlag bei uns melden. Sprechen Sie uns gerne dazu an!

Die angegebene Höhe des Taschengeldes variiert je nach Programmland und beruht auf den Erfahrungen ehemaliger Austauschschüler*innen. Am Anfang der Austauschzeit wird Ihr Kind sicherlich mehr Geld ausgeben, z.B. für Schulmaterialien und Sporttrikots. Ausgaben für die Freizeitgestaltung beinhalten beispielsweise Eintritte zu Schulveranstaltungen am Abend, privater Musikunterricht oder die Teilnahme an Exkursionen. Aber auch für Handykosten oder Hygiene- und Kosmetikartikel muss Ihr Kind selbst aufkommen, auch wenn es eventuell gewohnt ist, solche Dinge in Deutschland nicht vom eigenen Taschengeld zu bezahlen.

Vorbereitung

Das Seminar ist eine intensive Vorbereitung für den Schüleraustausch und findet daher schon einige Wochen vor der Ausreise über insgesamt vier Tage statt. Es geht vor allem darum, zu lernen, wie Ihr Kind selbst aktiv zu einer gelungenen Austauschzeit beitragen kann. Das Vorbereitungsseminar wird von Ehrenamtlichen geleitet, die alle selbst einmal am Schüleraustausch teilgenommen haben und von uns speziell für diese Seminare geschult werden. Sie geben ihre eigenen Erfahrungen an die Teilnehmer*innen weiter und besprechen mit ihnen bestimmte Themen und Situationen, etwa zum Einleben im Gastland, zur High School, dem Leben in der Gastfamilie oder Kommunikationsregeln. Darüber hinaus lernt Ihr Kind natürlich viele andere Jugendliche kennen, die ebenfalls an einem Schüleraustausch teilnehmen. Als gemeinnütziger Verein ist uns eine gute Vorbereitung besonders wichtig. Daher ist das Seminar verpflichtend und bereits in den Programmgebühren enthalten.

Sprechen Sie rechtzeitig mit der Schule über die Auslandspläne und die Beurlaubung, um die verschiedenen Möglichkeiten und Voraussetzungen für einen Auslandsaufenthalt zu besprechen. Bei der konkreten Beurlaubung gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern und Schulen - fragen Sie daher direkt bei der Schule Ihres Kindes nach. Weitere Infos rund um die Beurlaubung finden Sie auch auf der Seite des AJA (Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch).

Grundsätzlich ist ein Schüleraustausch ohne Anerkennung jederzeit und in allen Schulformen möglich. Die genauen Richtlinien unterscheiden sich allerdings je nach Bundesland. Auf der Internetseite des AJA können Sie die länderspezifischen Infos zur Schulbeurlaubung einsehen.

Grundsätzlich gilt: nicht zu viel! Ein Koffer sollte maximal ausreichen. Planen Sie lieber etwas höhere Ausgaben für den Einkauf von schwerer Winterbekleidung, Schuhen etc. vor Ort ein als dass Sie vor der Abreise solche Einkäufe noch gemeinsam erledigen. Und Ihr Kind entdeckt sicherlich noch viele tolle Dinge vor Ort, die es dann mit nach Deutschland zurückbringen möchte. Vor der Abreise erhalten Sie mit unserem Abreisebrief außerdem noch eine Übersicht über alle Dokumente und Formulare, die Ihr Kind mitnehmen sollte.

Organisatorisches

Nein, und zwar vor allem aus folgendem Grund: Wenn Ihr Kind im Ausland den Führerschein macht und selbst Auto fährt, könnte es bei einem Unfall/Schadensfall strafrechtlich belangt werden. Dieses Risiko kann nicht von der Versicherung übernommen werden und ist auch nicht in unserer Versicherung enthalten.

Eine Verlängerung des Aufenthalts ist für Teilnehmer*innen des ersten Schulhalbjahres (oder eines kürzeren Programmes im ersten Halbjahr) bzw. bei Programmländern auf der Südhalbkugel auch im zweiten Schulhalbjahr grundsätzlich möglich. Ihr Kind sollte sich in diesem Fall an seine*n Betreuer*in vor Ort wenden, die*der dies auch mit der Gastfamilie bespricht. Die Entscheidung, ob Ihr Kind länger als geplant im Programmland bleibt, sollte in der Regel bis spätestens Mitte November getroffen werden. Je früher Sie uns darüber informieren, desto einfacher kann die Verlängerung geregelt werden und mit der Schule und Gastfamilie abgesprochen werden. Die Kosten für eine Verlängerung variieren je nach Programmland.

An- und Abreise

In den USA werden einige Gruppenflüge von uns begleitet, einige Schüler*innen fliegen alleine oder in Kleingruppen ohne eine Begleitung. In viele andere Länder findet der Flug ebenfalls in der Gruppe statt, aber ohne Begleitung. Aus jahrelanger Erfahrung können wir sagen, dass die Jugendlichen das sehr gut meistern. Viele sind sehr stolz darauf, diesen ersten Schritt in den Auslandsaufenthalt alleine bzw. mit den anderen Teilnehmer*innen anzutreten. Auf den Vorbereitungsseminaren berichten ehemalige Austauschschüler*innen von ihren Erfahrungen beim Flug und auch wir geben Tipps mit auf den Weg. Die Gruppenflüge in die USA werden größtenteils von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen begleitet. Bei einem Austausch in ein europäisches Land buchen Sie den Flug selbst.

Nein, Ihr Kind wird nicht von Experiment e.V. am Flughafen betreut – es sei denn es handelt sich um einen begleiteten Gruppenflug in die USA. Auf Wunsch können Sie eine Begleitung auf dem Flug durch das Flugpersonal dazu buchen. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass die Jugendlichen den Start in ihren Auslandsaufenthalt gerne selbst meistern möchten.

Die Rückreise erfolgt je nach Programmland einige Tage nach Schulende. Bei einem Schüleraustausch in den USA müssen die Schüler*innen immer 7-10 Tage nach dem letzten Schultag abreisen. Ihr Kind kann nur länger bleiben, wenn Sie als Eltern ihr Kind innerhalb dieser Frist abholen, um mit ihm gemeinsam zu reisen.

Gastfamilie

Die Partnerorganisation arbeitet im Gastland mit lokalen Betreuer*innen zusammen. Diese sind fest in das soziale Umfeld ihres Wohnortes integriert und kennen persönlich viele Menschen, die sie für die Aufnahme eines Gastkindes begeistern können. Einige Familien nehmen regelmäßig Schüler*innen auf, doch der Großteil der Familien muss neu rekrutiert werden. Dazu bieten sich verschiedene Möglichkeiten, z.B. Zeitungsartikel, Aufrufe an den Schulen, in Kirchengemeinden und Freizeiteinrichtungen, aber vor allen Dingen auch die Mund-zu-Mund-Propaganda. Eine Gastfamilie, die erfolgreich eine*n Schüler*in aufgenommen hat, sorgt dafür, dass auch andere Familien sich dafür interessieren. Einige Partnerorganisationen ermöglichen es, dass Gastfamilien die Kurz-Profile zukünftiger Schüler*innen ansehen können, damit sie eine bessere Vorstellung davon bekommen, welche*r Schüler*in zu ihnen passen könnte. Die Kontaktdaten und die detaillierte Bewerbung werden jedoch erst im Gespräch mit den Betreuer*innen bekannt gegeben.

Sollte es Schwierigkeiten im Zusammenleben mit der Gastfamilie geben, so versucht man zunächst, mit Unterstützung des*der Beteuer*in, eine interne Lösung zu finden. Sollte es trotz sorgfältiger Vermittlung und trotz Unterstützung durch den*die Betreuer*in zu Konflikten mit der Gastfamilie kommen, ist ein Wechsel in Absprache mit allen Beteiligten natürlich möglich.

Der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Gastfamilie ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. In der Regel erfolgt die Benachrichtigung einige Wochen vor der Ausreise. Bei einigen Ländern ist es möglich und teilweise auch üblich die Gastfamilie erst kurz vor der Ausreise mitgeteilt zu bekommen. Sollte Sie diese Information für ein konkretes Land interessieren, dann sprechen Sie die betreuende Kollegin gerne direkt an.

Nein, Sie erhalten keine Auswahl verschiedener Gastfamilien. Die jeweilige Partnerorganisation sucht die Gastfamilien sehr sorgfältig aus. Dabei kommt es nicht darauf an, dass möglichst viele Interessen oder Hobbys Ihres Kindes mit denen der Gastfamilie übereinstimmen. Es kommt oft vor, dass z.B. sportbegeisterte Gastfamilien auch eine*n sportliche*n Austauschschüler*in aufnehmen möchten. Manchmal ist aber genau so eine Familie daran interessiert, eine*n Jugendliche*n mit ganz anderen Hobbys bei sich willkommen zu heißen. Denn genau darauf kommt es im Austausch an: sich auf etwas ganz Neues einlassen und neue Lebensweisen zu erfahren.

Je nach Programmland nehmen einige Gastfamilien gerne gleich zwei Austauschschüler*innen bei sich auf. Beide Austauschschüler*innen müssen dann aber unterschiedlicher Nationalität sein und nicht die gleiche Sprache sprechen. So lernt Ihr Kind gleich zwei verschiedene Kulturen kennen! Und es hat eine*n gleichaltrige*n Gastschwester bzw. Gastbruder, mit der bzw. dem es ähnliche Erfahrungen während der Austauschzeit teilen kann. Sollte die Gastfamilie Ihres Kindes auch eine*n weitere*n Austauschschüler*in aufnehmen wollen, würden wir dies aber vorab immer mit Ihnen besprechen und Ihr Kind kann sich auch dagegen entscheiden.

In den meisten Programmländern erhalten die Gastfamilien einen Haushaltskostenzuschuss für die Aufnahme Ihres Kindes. Ausnahmen sind: Argentinien, Costa Rica, Frankreich (ohne Regionenwahl), Thailand und die USA. Die Höhe des Haushaltskostenzuschusses ist vom jeweiligen Programmland und den dortigen Lebenshaltungskosten abhängig. Er ist in keinem Fall so hoch, dass sich eine Familie daran bereichern kann. Vielmehr dient er dazu, die Mehrkosten, die durch die Aufnahme Ihres Kindes entstehen, zu einem gewissen Teil abzudecken.

Die Gastfamilie und Ihr Kind haben etwas gemeinsam: die Neugier, Offenheit und Bereitschaft, sich auf eine neue Kultur einzulassen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger erwartet die Gastfamilie von Ihrem Kind. Es hat genau die gleichen Rechte und Pflichten in der Gastfamilie wie auch die anderen Familienmitglieder. Und je schneller sich Ihr Kind nicht mehr als Gast, sondern als Mitglied der Familie verhält, desto besser klappt das Einleben. Das bedeutet vor allem, offen zu sein für das Leben der Gastfamilie und deren Familienalltag – z.B. an gemeinsamen Freizeitaktivitäten teilzunehmen, kleine Aufgaben im Haushalt zu übernehmen, einfach abends gemeinsam zu essen oder Fernsehen zu schauen.

Gastfamilie werden

Nein, Sie müssen kein Gastkind aufnehmen. Da Experiment e.V. aber auch ausländische Schüler*innen nach Deutschland vermittelt, können Sie, bei Interesse, gerne Gastfamilie für uns werden. Weitere Informationen dazu finden sie hier.

In der Regel ist ein direkter Austausch aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Wir vermitteln aber auch Austauschschüler*innen nach Deutschland. Gerne können Sie vor, während oder nach dem Austausch Ihres Kindes Gastfamilie für uns werden. Hier finden Sie genaue Infos dazu. Eine Ausnahme bietet unser Frankreich-Special, bei dem ein gegenseitiger Austausch stattfindet. Beide Schüler*innen verbringen jeweils drei Monate im Ausland bei der anderen Familie, sodass der Austausch insgesamt ein halbes Jahr dauert.

Betreuung vor Ort

Sowohl vor als auch während und nach der Austauschzeit sind wir Ihre direkten Ansprechpartner*innen – Sie erreichen uns per E-Mail und telefonisch. Während des Austauschs können Sie uns außerhalb der Bürozeiten in dringenden Notfällen auch über unser 24/7-Notfalltelefon kontaktieren – auch unsere jeweilige Partnerorganisation ist während des Austauschs über eine Notfallnummer rund um die Uhr erreichbar.

Vor Ort hat Ihr Kind immer die Partnerorganisation und eine*n lokale*n Betreuer*in als Ansprechpartner*in. Sie unterstützen Ihr Kind z.B. bei organisatorischen Fragen, bei der Suche nach einem bestimmten Sportverein, bei Schwierigkeiten in der Schule oder in der Gastfamilie, etc. Alle Ansprechpartner*innen sprechen die jeweilige Landessprache sowie Englisch. In manchen Programmländern, wie z.B. Ecuador oder Costa Rica, verstehen und sprechen einige Mitarbeiter*innen der Partnerorganisation sogar etwas Deutsch.

In vielen Programmländern gibt es direkt nach der Ankunft eine Einführungsveranstaltung unserer Partnerorganisation, bei der Ihr Kind auch die Mitarbeiter*innen der Organisation persönlich kennenlernt. Unabhängig davon treffen die Austauschschüler*innen ihre Betreuer*innen immer innerhalb der ersten zwei Wochen nach Ankunft. Manche Betreuer*innen haben mehrere Austauschschüler*innen in ihrer Region, andere nicht. Es gibt keine „vorgeschriebenen“ Aktivitäten, aber viele Betreuer*innen bieten regelmäßig Treffen oder Unternehmungen für ihre Schüler*innen an.

Während des Austauschs sind sowohl die Partnerorganisation als auch der*die regionale Betreuer*in die direkte Ansprechperson für Ihr Kind. Die räumliche Entfernung des*der Betreuer*in zur Gastfamilie ist je nach Programmland unterschiedlich, aber immer so, dass sie im Notfall schnell vor Ort sind. Auf unseren Vorbereitungsseminaren werden die sogenannten „Lines of Communication“ ausführlich besprochen, sodass die Teilnehmenden wissen, an wen sie sich in welchem Fall wenden können. Die Betreuer*innen waren entweder selbst im Austausch, haben schon einmal Austauschschüler*innen aufgenommen oder ihr Kind war Austauschschüler*in. So haben sie schon viel Erfahrung rund um das Thema Austausch und freuen sich, Ihr Kind während der Austauschzeit kennenlernen und unterstützen zu können! Für Sie als Eltern sind wir während des Austauschs weiterhin Ihre Ansprechpartner*innen.

Reisen und Besuche

Während der gesamten Programmdauer sind Rückreisen der Teilnehmer*innen in das Heimatland grundsätzlich nicht vorgesehen. Ausnahmen in besonders begründeten Fällen sind möglich.

Um den Programmerfolg nicht in Frage zu stellen, raten wir grundsätzlich von Besuchen von Eltern, Erziehungsberechtigten, Verwandten und Freund*innen aus dem Heimatland ab. Während der ersten sechs Monate der Programmdauer werden solche Besuche aus dem Heimatland durch die Partnerorganisation nicht gern gesehen oder grundsätzlich ausgeschlossen. In Ausnahmefällen sind nach vorheriger Absprache und nach diesem Zeitraum Besuche möglich, wenn Sie vorher mit uns und der Partnerorganisation abgesprochen wurden. Für Besuche von Eltern empfehlen wir das Programmende, verbunden mit einer Abholung im Gastland.

Nach dem Austausch

Sprechen Sie rechtzeitig mit der Schule über die Rückkehr Ihres Kindes. Sicherlich muss sich Ihr Kind erst einmal wieder an die deutsche Schulform gewöhnen. Aber wir erleben immer wieder, dass den Jugendlichen nach dem Austausch das Lernen wieder richtig Spaß macht! Sie haben andere Lernformen erfahren und gelernt, sich erfolgreich durch zunächst unverständliches Lernmaterial in einer fremden Sprache durchzuarbeiten.

Genauso wie es eine Herausforderung ist, sich in ein neues Land, eine neue Sprache und Kultur einzuleben, sehen wir immer wieder, dass es für viele Teilnehmer*innen auch eine Herausforderung ist, sich wieder an den deutschen Alltag und das deutsche Leben zu gewöhnen. Viele unserer Teilnehmer*innen erleben einen umgekehrten Kulturschock. Bei diesen Erfahrungen möchten wir unterstützen: Das Nachbereitungsseminar bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Austauschschüler*innen, die grade ähnliche Erfahrungen machen, auszutauschen. Das Nachbereitungsseminar wird von unseren Ehrenamtlichen geleitet, die alle selbst einmal im Schüleraustausch waren und von uns speziell für diese Seminare geschult werden. Sie geben ihre eigenen Erfahrungen an die Teilnehmer*innen weiter und besprechen bestimmte Themen und Situationen, etwa zum Wiedereinleben im Alltag, mit ihnen.