Mein Ranchstay in Utah (18.08.-10.09) war super sch├Ân! Ich habe in drei Wochen wahnsinnig viele nette Leute kennengelernt, mit denen ich oft zusammen in den Canyons rund um das Tal ausreiten war. Die Landschaft ist wundersch├Ân, sehr viele hohe Berge und auch Seen. Ich konnte mir alles bei 35 Grad und dauerhafter Sonne anschauen, was es nat├╝rlich noch sch├Âner gemacht hat, meine Arbeiten auf der Ranch allerdings auch etwas anstrengender als Zuhause.

Zu meinen t├Ąglichen Aufgaben z├Ąhlten ausmisten, alle Pferde (80) auf der Ranch mit Wasser versorgen, bei kleineren Dingen mithelfen und wenn ich Lust hatte, beim F├╝ttern mit anpacken. Dabei blieb nat├╝rlich noch viel Zeit zum reiten! Oft war ich mit dem anderen M├Ądchen aus Frankreich, die zeitgleich mit mir dort war f├╝r zwei Wochen, im Kanal mit den Pferden schwimmen oder auf den Feldern galoppieren. Meine Gasteltern haben mich super aufgenommen, ich konnte mich mit allem an Sie wenden, sie waren immer nett und witzig und haben mir einiges in der Gegend gezeigt, unter anderem sind wir mal zusammen zu einem befreundeten Cowboy nach Wyoming gefahren, waren bowlen und bei einem Autorennen.

Was mich sehr ├╝berrascht hat war, wie wenige Probleme ich mit der Verst├Ąndigung auf englisch hatte. Es fallen einem schnell immer mehr W├Ârter ein und man kann sich gut mit den Leuten dort unterhalten, die sich meistens sehr f├╝r mich und meine Heimat interessiert haben.

Ein Highlight meines Aufenthalts war auch das Utah State fair am Ende der letzten Woche. Ein gro├čes Fest mit Rodeos, Rummelplatz und viel Essen, das meine ganze Reise noch einmal sch├Ân abgeschlossen hat.

Ich w├╝rde meine Gasteltern in den n├Ąchsten Jahren gerne nochmal besuchen und bleibe auf jeden Fall in Kontakt mit Ihnen. Jederzeit wieder w├╝rde ich so einen Ranchstay machen, denn es war eine super Erfahrung, die mir sch├Âne Erinnerungen und viele neue Freunde am anderen Ende der Welt beschert hat!