Nachhaltiger Austausch: Experiment e.V. übernimmt als erste Austauschorganisation CO2-Kompensation für Flugreisen

Bonn, 3. Juni 2019 – Wer Interesse an anderen Kulturen, Ländern und Sprachen hat, ist bei der Austauschorganisation Experiment e.V. genau richtig: Der Verein organisiert interkulturelle Begegnungen – zum Beispiel in Form von Schüleraustausch-Aufenthalten, Freiwilligendiensten im Ausland oder im eigenen Zuhause durch die Aufnahme eines internationalen Gastes. Die damit verbundenen Reisen haben leider einen Nachteil: Sie sind oft mit langen Flügen verbunden, die die Umwelt belasten. Aus diesem Grund arbeitet Experiment e.V. nun mit der gemeinnützigen Organisation Atmosfair zusammen: Flugreisen, die durch von Experiment e.V. angebotene interkulturelle Austauschprogramme stattfinden, sollen mit einer Klimaschutz-Spende an Atmosfair kompensiert werden. Experiment e.V. übernimmt jeweils die Hälfte des Beitrages, dessen Höhe von den Emissionen abhängt. Die andere Hälfte zahlen die Fluggäste selbst. Atmosfair nutzt diese Spenden unter anderem dazu, erneuerbare Energien auszubauen und spart damit CO₂ ein, das ansonsten durch fossile Energien entstanden wäre.

Überzeugt von der Idee, dass das Erleben fremder Kulturen und Begegnungen mit Menschen aus anderen Ländern zum Abbau von Vorurteilen, größerem gegenseitigen Verständnis und mehr Toleranz beitragen, bietet Experiment e.V. seit mehr als 85 Jahren interkulturelle Austauschprogramme an. „Wir sind uns der klimaschädlichen Wirkung von Flugreisen, die unser Engagement für eine friedliche Welt mit sich bringt, bewusst und möchten Verantwortung dafür übernehmen.“, so Bettina Wiedmann, Geschäftsführerin von Experiment. „Jede Woche gehen Jugendliche auf die Straße, um deutlich zu machen, dass ihnen Umwelt- und Klimaschutz am Herzen liegen. Auch uns ist Klimaschutz ein Anliegen, weshalb wir gemeinsam mit unseren Teilnehmenden aktiv werden wollen.“

Zusätzlich vergibt der Verein Stipendien an Schülerinnen und Schüler, die sich für ein europäisches Schüleraustauschland entscheiden und eine klimafreundliche Anreise wählen. Bettina Wiedmann ergänzt: „Persönliche Begegnungen lassen sich aus unserer Sicht nicht durch virtuelle Formate  ersetzen – deshalb versuchen wir nicht nur ökologisch, sondern auch gesellschaftlich nachhaltig zu sein: Viele unserer Ehemaligen engagieren sich nach ihrem Auslandsaufenthalt ehrenamtlich und setzen sich für eine vielfältige und friedliche Gesellschaft ein. Davon profitieren wir alle.“

Weitere Informationen zu der Klimaschutz-Strategie von Experiment e.V. gibt es unter: www.experiment-ev.de/klimafreundlich

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