Erfahrungsbericht Australien

Ich habe mich auf einen Austausch nach Australien beworben, weil ich viele neue Erfahrungen machen wollte. Ich wollte neue Menschen kennen lernen und Freunde gewinnen, etwas von dem Land sehen und mein Englisch verbessern. Ich habe mich gleichzeitig bei YFU und Experiment e.V. im September 2011 beworben und wurde dann auch zu den Auswahlgesprächen eingeladen. Letztendlich habe ich mich für Experiment e.V. entschieden und bin mit dieser Entscheidung jetzt, im Nachhinein, 100 % zufrieden und glücklich.

Mein Vorbereitungsseminar hat mir weitergeholfen mich in Australien einzuleben, vor allem in meiner Familie. Die „Lines of Communication“ waren eine super Hilfe für mich, da ich sehr viel Kontakt zu meiner Gastfamilie und zu meinem Local Coordinator hatte. Allerdings hatte ich sehr wenige Probleme zu bewältigen. Die Familie war super und die Schule ebenfalls. Die Schule hat alles erklärt, hat mir bei allem geholfen und die australischen Mitschüler haben mir auch, wenn ich etwas nicht verstanden habe, weitergeholfen. In Australien habe ich sehr viel Freundlichkeit erfahren. Meine Familie hat mich direkt super aufgenommen und wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden. Ich habe einige Freunde dort gewonnen und als ich sie besucht habe, wurde mir direkt gesagt, dass ich mich wohlfühlen solle, als ob ich im eigenen Haus wäre. Das waren Leute, die mich nur 5 Minuten kannten und mir direkt gesagt haben, dass ihr Haus auch mein Haus sei. Das hat mich erstaunt, überrascht und sehr gefreut, weil mir das das Leben extrem vereinfacht hat.

Die Schule in Australien war enorm groß. Es war wie eine Universität, in der es viele verschiedene Gebäude mit nur einem Stock gab. Es sind Fachschaften. Das heißt, man geht von Gebäude zu Gebäude und hat immer eine andere Klasse. Man lernt also sehr viele verschiedene Leute kennen. Da die Schule etwa 2500 Schüler hat, waren wir 21 international students, von denen 14 deutsch waren. Das war super, weil wir uns unsere Erfahrungen gegenseitig berichten konnten. Andererseits habe ich dadurch mehr Deutsch gesprochen, als ich gesprochen hätte, wenn es keine international students gegeben hätte.

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Gruppenbild mit Freunden und Familie. Schüleraustausch Australien