Vier Wochen Homestay in Irland

Aufgeregt und hoffnungsvoll startete ich am 06.07.2018 in mein großes Auslandsabenteuer. Wohin es ging war klar, Irland – die grüne Insel – sollte es sein. Mit gepackten Koffern ging es Richtung Flughafen.

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Katja in Irland

Vorfreude auf Irland

Der Abschied fiel schwer, doch die Vorfreude stieg immer mehr. Mein erster Flug allein verging schnell und ich erreichte nach ca. zwei Stunden den Zielflughafen in Dublin. Von dort aus fuhr ich mit dem Bus bis nach Cork, wo auch schon meine Gastfamilie auf mich wartete.Mit einem großen Grinsen im Gesicht umarmte ich meine Gastmutter und begleitete sie zu ihrem Auto. Nachts sah die Stadt Cork wunderschön aus und ich freute mich schon auf den nächsten Tag, endlich mehr von diesem Land zu sehen. Erschöpft und müde angekommen, zeigte mir meine Gastmutter das Haus und mein Zimmer.

Bald schon heimisch

Anfangs konnte ich es kaum glauben, in einem anderen Land vier Wochen zu leben, ohne meine Familie um mich zu haben. Doch ich gewöhnte mich schnell an alle Dinge, die anders waren, beispielsweise die anderen Essenszeiten, als auch andere Wochenendbeschäftigungen. Der Ort, in dem meine Gastfamilie wohnt, heißt Cobh. Ein kleiner, gemütlicher Ort, wo damals das berühmte Schiff, die Titanic, anlegte. Natürlich gab es zu Ehren dieses Schiffes ein Museum, das ich mit meinen Freunden besichtigte und Einblicke in Kajüten des damaligen Schiffes bekam. Direkt vor meinem Haus befand sich eine riesige Strandpromenade, wo am Wochenende oft Bands in einem Bungalow ihr Können zeigten. Meine Gastfamilie zeigte mir außerdem den Titanic Garden und einige Strände in der Nähe von Cobh. Mein persönliches Highlight in Irland waren die Cliffs of Moher. Ich hatte vor meiner Reise von diesem Ausflugsziel viel gelesen und für mich stand fest, diese mir anzuschauen. Mit meiner Freundin ging es schon sehr früh mit dem Bus los und wir genossen die schöne Landschaft während der Fahrt. Trotz Windes aber mit viel Begeisterung schauten wir uns eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Irlands an. Nach einigen Stunden ging es weiter mit dem Bus zum „Bunratty Castle“. Hier ließen wir gemütlich unseren spannenden Tag ausklingen. Eines steht fest: Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell man sich an Land und Leute gewöhnen kann.

Die vier Wochen zähle ich zu der besten sowie lehrreichsten Zeit, die ich bisher in meinem Leben hatte. Menschlich und sprachlich hat mir dieser Aufenthalt einfach eine Menge für mein späteres Leben mitgeben. Für mich steht fest, dass dies nicht mein letzter Auslandsaufenthalt war. Wagt den Sprung und traut euch in euer Abenteuer Ausland!

Katja hat mit einem Teilstipendium von Experiment e.V. an einem vierwöchigen Homestay in Irland teilgenommen.