Leben und Lachen in Nepal

18 Wochen waren geplant und als wir im Flugzeug nach Nepal saßen, kam uns diese Zeit auch wirklich sehr lang vor. Knapp 23 Wochen sind es jetzt und die verbleibenden 13 Wochen kommen uns gar nicht mal so lang vor. Denn wir haben verlängert und das nicht nur um ein paar Wochen, sondern wir haben unsere Zeit hier verdoppelt.

Was war der Grund für diese Entscheidung?
Der eine Grund ist, dass es eben keinen einen Grund gibt und sollten wir es doch an einem Satz festmachen müssen, würde dieser so aussehen:
Wir haben unser Zuhause in Deutschland verlassen, nur um ein neues Zuhause in Nepal zu finden.

Saskia und Jana berichten von ihrem Freiwilligendienst bei der VHS Bhaktapur in Nepal:

Denn zu diesem ist Nepal für uns geworden und zwar mit allem was dazu gehört. Wir haben eine Familie gefunden, bei der wir nicht nur als Gäste unterkommen, sondern die uns in ihre Mitte aufgenommen hat und uns an ihrem Leben teilhaben lässt. Wir haben Freundschaften geschlossen, die für uns unbezahlbar geworden sind und leben in einem Land, das uns vom ersten Tag an offen, neugierig und warmherzig gegenüber getreten ist.

Doch alle schöne Freizeit bringt nichts, wenn die Arbeit stresst. Und so wissen wir die VHS umso mehr zu schätzen. Wie man sich denken kann, steht bei einer Volkshochschule in Nepal die deutsche Sprache im Vordergrund. Doch über das reine Unterrichten hinaus, stehen vorallem die Vermittlung der deutschen Kultur und die Förderung des gegenseitigen Verständnis im Vordergrund. Und so sind unsere meist gleichaltrigen Schüler durch diverse Feste und Ausflüge zu unseren Freunden geworden. Bevor wir nach Nepal kamen, waren wir nervös, doch Schüler, Kollegen und unsere Chefs haben uns den Einstieg unglaublich leicht gemacht und so sind wir schnell in unsere neuen Rollen hineingewachsen.

Wer einmal in der VHS gearbeitet hat, kommt nie wieder ganz von ihr los. Und so können wir jedem, der nach Nepal kommen will, raten, sich selbst ein Bild von der VHS-Familie und dem wohl verrückstesten Boss der Welt zu machen, der es an keinem Tag versäumen wird, euch herzlich in Nepal willkommen zu heißen.

Saskia und Jana