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SAW USA Gina G.

Ein Jahr das verändert!

"Expect the unexpected!"

Ich bin in der Stadt Tucson, im sommerlichen Staat Arizona gewesen und selbst im Winter erreichten wir regelmäßig Temperaturen von mehr als 20°C. Durch meine Gastfamilie hatte ich die Möglichkeit gehabt nach San Diego, Las Vegas und zum Grand Canyon zu reisen. So etwas vergisst man nie!

Das Leben in einer Gastfamilie steckt voller Überraschungen und aufregender Momente. Meine Gastfamilie zum Beispiel hatte sich spontan entschieden zu den drei Katzen noch einen Hund zu adoptieren. Dieser Spontanität stand ich ganz offen gegenüber, da es ein Auslandsjahr besonders spannend und schön macht.

Meine Gastfamilie bestand aus Mutter, Vater und zwei kleinen Söhnen. Die jüngeren Gastbrüder hielten mich immer auf Trab und an Langeweile war gar nicht zu denken. Ich wurde sofort ins Familienleben eingebunden und mir wurde, falls nötig, immer geholfen. Mein Local Coordinator war super nett und dementsprechend kann man sagen, dass es mir an nichts gefehlt hat!

Die High School Erfahrung war fantastisch. In den USA macht Schule durch den "school spirit" noch viel mehr Spaß! Man spürt dieses Gefühl von Gemeinsamkeit unter den Schülern und Klassenstufen bei jedem Football Spiel, jeder Schulversammlung und bereits schon im gemischten Unterricht. Die Auswahl an Fächern ist atemberaubend! In meinem Stundenplan standen beispielsweise Chor und Gitarre. Ich bin mit meinem Chor sogar im Disneyland gewesen.

Tritt in deiner High School auf jedem Fall einem Club und/oder Team bei! Du wirst es nicht bereuen. Ich bin zum Beispiel beim Schwimmen, Fußball und Tennis gewesen und habe dadurch enge Freundschaften schließen können. Außerdem konnte man sich deshalb auch mal etwas mehr bei In-N-Out Burger leisten und ist fit geblieben ;)

Zum Glück hatte ich nie viel mit Heimweh zu kämpfen, da ich auch ab und zu mit meiner Familie in Kontakt stand! Einzelne Gespräche sind für beide Seiten eine tolle Sache, um die in Deutschland gebliebene Familie auf dem Laufenden zu halten und eventuelles Heimweh zu vertreiben. Dennoch ist ein zu häufiger Kontakt natürlich zu vermeiden.

Ich empfehle jedem, sich auf sein "zweites Leben" in den USA zu konzentrieren, denn so schnell wie die zehn Monate angefangen haben, sind sie dann leider schon wieder vorbei.

Natürlich ist ein Auslandsjahr auch da, um selbstständiger zu werden. Ich konnte mich besser kennenlernen und meine Skills erweitern, viele wertvolle Erfahrungen machen und meinen englischen Wortschatz erweitern. Dieses tolle Jahr wird immer in meinem Gedächtnis bleiben!

Des Weiteren bin ich unglaublich dankbar, dass ich durch den Auslandsaufenthalt internationale Freundschaften schließen durfte und diese mir wahrscheinlich lebenslang erhalten bleiben.

Trau dich, du wirst es nicht bereuen!

 

An dieser Stelle auch nochmal ein besonderes Dankeschön an Experiment e.V., Ihr seid die Besten!!!