weltwärts - der entwicklungspolitische Freiwilligendienst
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert entwicklungspolitischen Freiwilligendienst – und Experiment e.V. ist als eine der ersten Organisationen als Entsendeorganisation anerkannt worden.
Die Initiative des BMZ Anfang 2007 überraschte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit der Ankündigung, einen neuen, aus öffentlichen Mitteln geförderten Freiwilligendienst in Entwicklungsländern einzuführen. Am 17.1.2008 fiel in Berlin der offizielle Startschuss für dieses Programm.
Das BMZ verfolgt mit diesem neuen Freiwilligendienst das Ziel, auch einkommensschwächeren jungen Menschen die Möglichkeit eines internationalen Engagements zu bieten. Die Nachfrage von jungen Erwachsenen nach ehrenamtlicher Arbeit in Entwicklungsländern ist sehr groß. Darauf hat die Bundesregierung reagiert.
Zunächst ist eine dreijährige Pilotphase geplant. Im Jahr 2008 sollen bis zu 3.000 junge Erwachsenene zwischen 18 und 28 Jahren mit Abitur oder einem vergleichbarem Abschluss (Hauptschul- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fachhochschulreife bzw. gleichwertige Schulabschlüsse, sowie auch mit abgeschlossenem Studium) die Möglichkeiten erhalten, für sechs bis 24 Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zu leisten.
Experiment e.V.- und das Entwicklungspolitische Freiwilligendienst-Programm Für die Durchführung dieses Entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes werden private Träger und Nichtregierungsorganisationen eingesetzt. Experiment e.V. ist hierbei beteiligt. Das Besondere an dieser Initiative (neben ihrem Volumen): Deutschland verfügte im Unterschied zu anderen Ländern (z.B. USA, Großbritannien) bislang nicht über einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst. Die bisher angebotenen Freiwilligendienste (so auch die von Experiment e.V.) sind häufig mit Kosten für die Bewerberinnen und Bewerber verbunden. Das BMZ möchte, dass auch einkommensschwächere Jugendliche sich international engagieren können.
Weitere Informationen zu diesem Programm erhalten Sie direkt bei uns - kontaktieren Sie uns: Manja Fleischer (), Martin Paulsen () oder Sie schreiben einfach an .