"Gastfamilien-Blog"
Dienstag, August 23, 2016 - 13:21 von experimentev editor

Ab September berichten an dieser Stelle unter dem Tag "DIE WELT ZUHAUSE" mehrere Gastfamilien in einem "Gastfamilien-Blog" regelmäßig über ihre Erlebnisse. Sie haben für zwei Monate bis zu einem Schuljahr eine Schülerin oder einen Schüler aus aller Welt bei sich aufgenommen.

Weitere Informationen zum Thema "Gastfamilie werden" gibt es unter www.experiment-ev.de/gastfreundlich.

Hier finden Sie weitere Erfahrungsberichte unserer Gastfamilien.

„Wir wollen für eine friedlichere Welt sorgen“
Mittwoch, August 3, 2016 - 08:52 von experimentev editor

Interview zur Völkerverständigung in schwierigen Zeiten mit Bettina Wiedmann, Geschäftsführerin der Austauschorganisation Experiment e.V.

Die Ereignisse der letzten Wochen, der Brexit, der Putsch in der Türkei und nicht zuletzt die Anschläge in Deutschland, Frankreich und den USA, haben viele Menschen hier in Deutschland verunsichert. Wie wirkt sich das auf Ihre Arbeit aus?

All diese Ereignisse haben uns als Individuen, aber auch als Organisation sehr beschäftigt und beschäftigen uns auch weiterhin. Seit knapp 85 Jahren organisieren wir Austauschprojekte im In- und Ausland und setzen uns mit unserer Arbeit für Völkerverständigung ein, indem wir einen individuellen Kontakt auf der zwischenmenschlichen Ebene ermöglichen. Wir merken momentan, dass es eine größere Unsicherheit bei Eltern, die ihre Kinder ins Ausland schicken, aber auch bei aufnehmenden Gastfamilien gibt. Gerade in diesen Zeiten möchten Eltern eher ihr Kind in der Nähe haben, und die Bereitschaft für die Aufnahme eines ausländischen „Familienmitglieds auf Zeit“ nimmt ab.

Warum ist es aus Ihrer Sicht gerade jetzt wichtig, sich um interkulturellen Austausch zu bemühen?

Ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns nicht einschränken und verunsichern lassen. Nur wenn wir den persönlichen Austausch fördern und Jung wie Alt den direkten Kontakt zu Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen ermöglichen, können wir Vorurteile abbauen, Verständnis aufbauen und für eine friedlichere Welt sorgen. Das ist das Anliegen von Experiment e.V. seit 1932 und es ist aktueller denn je – leider.

Welche Erfahrungen macht Ihre Organisation bei der Aufnahme von ausländischen Gästen?

Natürlich ist die Aufnahme eines ausländischen Gastes eine besondere Situation. Jede Familie hat ihre eigenen ungeschriebenen Regeln, Rituale und Umgangsweisen. Eine neue Person verändert die Dynamik und bringt neue Ideen und Impulse in die Familien. Darauf muss man sich erst einmal einstellen. Gleichzeitig können wir uneingeschränkt sagen, dass der Gastfamilienaufenthalt eine der besten interkulturellen „Lernumgebungen“ schlechthin ist. Gastfamilien werden damit zu Botschaftern, denn sie bieten für ihre Gäste oft den ersten Einblick in einen hiesigen Familienalltag. Die Gäste bekommen dadurch einen sehr persönlichen Eindruck von Deutschland vermittelt, abseits von dem, was in den Medien verbreitet wird. Bei einigen unserer Programme, zum Beispiel bei unserem Familienaufenthalt für geflüchtete Studierende, bleiben die Gastfamilien oft auch nach dem Aufenthalt als Ansprechpartner erhalten und unterstützen die Studierenden zum Beispiel bei Behördenangelegenheiten.

Und was haben die Familien davon?

Meine Familie hat selbst bereits zwei Mal Familienmitglieder auf Zeit aufgenommen. Und wir haben gemerkt, dass nicht nur unsere Gasttochter und unser Gastsohn in dem Schuljahr viel gelernt haben. Auch wir haben als Familie viel über uns und unsere Werte gelernt, aber natürlich auch darüber, wie unsere Gastkinder die Welt sehen. Man investiert als Gastfamilie einiges und auch für die Austauschschüler ist es nicht immer einfach, aber am Ende ist so ein Austausch für alle Beteiligten eine unglaublich bereichernde Erfahrung.

Wie trägt diese Erfahrung zu mehr Verständnis bei? Es gibt doch sicherlich auch viele Konflikte?

Genau darum geht es: Es gibt unterschiedliche Meinungen, Vorstellung und auch Konflikte. Es gilt aber genauso, diese in einem gemeinsamen Gespräch zu lösen. Es geht auch darum, die Hintergründe zu verstehen. Häufig gibt es einfach Unwissen über verschiedene Regeln und Rituale, und sie werden dann falsch interpretiert. Einen Schritt zurück zu machen und ein tatsächliches Interesse für die Sichtweise des anderen aufzubringen und damit sein oder ihr Handeln zu verstehen, bringt extrem viel für das gegenseitige Verständnis. Diese Erfahrung ermöglicht es dann, nicht vorschnell Menschen und Ihre Handlungen zu kategorisieren. Das ist in einer multikulturellen Gesellschaft wichtig!

Was wollen Sie erreichen?

Laut unserem Satzungszweck will Experiment e.V. das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft fördern, um zum gegenseitigen Verständnis und dem friedlichen Miteinander der Kulturen beizutragen. Darüber hinaus geht es uns auch darum, dass wir in Deutschland offen und positiv ausländische Gäste begrüßen. Mit der Aufnahme eines ausländischen Gastes, sei es nun eine Austauschschülerin, ein Student oder eine Deutschlehrerin aus einem anderen Land, kann auf der persönlichen Ebene ein intensiver Kontakt mit einem bislang „fremden“ Menschen entstehen und man lernt viel über einen anderen Teil der Welt. Diese Verbindungen sind wichtig und lassen das Gemeinsame in den Vordergrund treten. Wir stellen häufig fest, dass Jugendliche aus vielen Ländern ähnliche Interessen haben – und meine Kinder haben jetzt eine große Schwester und einen großen Bruder in den USA, die wir alle in unserem Leben nicht mehr missen möchten.

DIE WELT ZUHAUSE – Gastfamilien-Aktionswoche 2016
Freitag, April 1, 2016 - 15:53 von experimentev editor

Das Jahr 2016 steht bei uns unter dem Motto "DIE WELT ZUHAUSE". Wir möchten damit möglichst viele Menschen dazu ermutigen, sich als Gastfamilien die Welt in ihr Zuhause zu holen.

Es gibt weiterhin eine große Anzahl an Familien, die ihre Kinder ins Ausland entsenden und dort in Gastfamilien unterbringen möchten, der Trend zur Aufnahme ist jedoch rückläufig. Wir merken, dass es schwieriger geworden ist, Familien zu finden, die einen Gast für längere Zeit bei sich aufnehmen. Diesem Trend wirken wir entgegen und machen aktiv Werbung für Gastfreundschaft in Deutschland.

Den Frühling möchten wir nutzen, um unser Jahresmotto mit Leben zu füllen: Vom 11. – 17. April findet eine Aktionswoche statt, mit der wir gezielt auf den Verein und die Möglichkeit, mit uns Gastfamilie zu werden, aufmerksam machen. Gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern und unseren Ehrenamtlichen setzen wir ein Zeichen für ein weltoffenes und gastfreundliches Deutschland!

Für jeden Tag der Aktionswoche wird es eine Aufgabe geben. Es sind kleine Aufgaben, die wenig Zeit in Anspruch nehmen. Eine spezielle Zusatzaufgabe als Herausforderung ist auch dabei. Wer einen Teil oder sogar alle Aufgaben schafft, wird selbstverständlich dafür belohnt und es winken tolle Preise wie zum Beispiel Kino- und Restaurant-Gutscheine.

Wer noch spontan an der Aktionswoche teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail (gastfreundlich@experiment-ev.de) bei der Geschäftsstelle anmelden. Wer auch auf dem Smartphone per WhatsApp über die jeweilige Tagesaktion informiert werden möchte, gibt bitte auch eine Handynummer an.

Die Tagesaufgaben werden täglich per E-Mail, falls gewünscht, per WhatsApp-Nachricht und hier auf dem Blog mitgeteilt. Die Aktionen sollten möglichst am selben oder an den darauf folgenden Tagen stattfinden. Wir freuen uns über „Fotobeweise“ und eine rege Teilnahme!

Tagesaufgabe 1:
Kommentiere und/oder teile unseren heutigen Beitrag bei Facebook z.B. auf Deiner eigenen Seite oder in regionalen Gruppen und/oder veröffentliche auf einer Online-Plattform (z.B. bei www.ausgetauscht.de/forum/gastfamilien.htm) einen Beitrag zum Thema Gastfamilie mit Experiment e.V. werden.

Tagesaufgabe 2:
Hänge die Poster, die wir Dir zugeschickt haben, an Deinem Wohnort auf. Mögliche Orte sind z.B. der Supermarkt, Deine alte Schule, eine VHS etc.

Tagesaufgabe 3:
Lege die Broschüren, die wir Dir zugeschickt haben, an Deinem Wohnort aus, am besten an anderen Orten als die Plakate gestern, z.B. in einem Café, in einer Bibliothek oder in Deiner Gemeinde etc.

Tagesaufgabe 4:
Frage jemanden, den Du vielleicht schon immer auf die Möglichkeit, Gastfamilie mit Experiment e.V. zu werden ansprechen wolltest, ob Du seine/ihre Adresse an uns weitergeben darfst. Infrage kommen Freunde, Bekannte, Familienmitglieder, Kollegen etc. Teile uns die Adresse der Person mit, damit wir sie mit Infomaterial versorgen können.

Tagesaufgabe 5:
Die heutige Aufgabe ist es "DIE WELT ZUHAUSE" zu erleben: Lade eine/n Experimenter/in zu Dir nach Hause oder z.B. auf ein Eis oder in ein Café in Deiner Nähe ein. Gerne stellen wir Kontakt mit unseren internationalen Teilnehmenden und/oder Experimentern/innen in Deiner Umgebung her. Die Aufgabe muss nicht direkt heute in die Tat umgesetzt werden, aber Du kannst heute planen, wen Du gerne und wozu einladen würdest.

Jede Art von Unterstützung hilft uns, Deutschland noch weltoffener und gastfreundlicher zu machen!

Interview mit unserem Schatzmeister Leif-Sören Buda
Donnerstag, Februar 11, 2016 - 10:45 von experimentev editor

geschäftsstelle
Als gemeinnütziger Verein arbeitet Experiment e.V. nicht gewinnorientiert. Die Gemeinnützigkeit wird regelmäßig kontrolliert und dokumentiert. Im Jahresbericht geben wir jeweils Auskunft über das vergangene Geschäftsjahr.

Im Rahmen seines Master-Studiums „Nonprofit-Management und Public Governance“ hat unser Vereinsmitglied Lukas Heimes gemeinsam mit zwei Kommilitoninnen unseren Schatzmeister Leif-Sören Buda zu Details unseres Finanzberichts interviewt. Die Fragen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2014 und auf die generelle Verwendung unserer Mittel.

Lukas, Anna und Nicole: Hallo Leif, zunächst haben wir einige Fragen zur Bilanz von 2014:

Wie setzt sich das Anlagevermögen in der Bilanz 2014 zusammen?
Leif: Hier fließt zum einen das Grundstück in Bonn mit einem Wert von etwa €71.000 ein. Der Wert des Gebäudes auf dem Grundstück beträgt momentan etwa €356.000 (dieser nimmt stetig ab). EDV-Software und Programm-Lizenzen machen ca. €1.300 aus. Die Büroeinrichtung, auch Laptops, Handys und dergleichen bilden einen Finanzposten von ca. €28.000.

Warum sinkt das Anlagevermögen über die Jahre?
Das hat vor allem mit Abschreibungen unserer Anlagegegenstände über deren Nutzungsdauer zu tun. Ein sinkendes Anlagevermögen bedeutet demnach, dass die Neuanschaffungen geringer ausgefallen sind als der Wertverlust der bestehenden Anlagegegenstände.

Was verbirgt sich hinter den Forderungen?
Dies sind Leistungen, die von Experiment e.V. bereits erbracht wurden, aber für die noch kein Entgelt erhalten wurde.

Welche Risiken und Chancen birgt der hohe Anteil der flüssigen Mittel am Gesamtvermögen?
Risiken bestehen bezüglich der Ab- und Aufwertung des Geldes. Dies ist vor allem deshalb relevant, da Experiment e.V. liquide Mittel in verschiedenen Fremdwährungen hält, die natürlich alle den in Ökonomien üblichen Schwankungen (Inflation, Deflation) ausgesetzt sind.
Diese Praktik ermöglicht es uns jedoch auf der anderen Seite, Programmpreise langfristig zu garantieren, da wir immer schon im Voraus genügend Mittel in der jeweiligen ausländischen Währung bereithalten und somit die Beträge, die wir in Fremdwährung an unsere Programmpartner entrichten müssen, keinen Wechselkursschwankungen ausgesetzt sind.

Wie wird bei Experiment e.V. Geld angelegt?
Dies wird stets viel diskutiert, besonders in der andauernden Niedrigzinsphase am Finanzmarkt erhalten wir viele Nachfragen und Angebote für renditestarke aber risikobehaftete Produkte. Gemäß der Vereinsstrategie wird Geld sehr konservativ angelegt, d.h. nur in Festgeldkonten bei Banken und nicht etwa in Aktien oder ähnlichen spekulativen Produkten.

Wozu dient die aktive Rechnungsabgrenzung?
Dies ist ein rechnerischer Wert zur Bilanzbereinigung für periodenfremde Zahlungen. Ein Beispiel: Wir haben eine Rechnung im Jahr 2014 bezahlt, für die wir die Gegenleistung aber erst im Jahr 2015 erhalten. Somit war die Auszahlung in 2014, der Aufwand zählt aber für 2015; und über diese Rechnungsabgrenzung wird die Bilanz dahingehend bereinigt.

Was verbirgt sich hinter den Rückstellungen in der Passivseite?
Dies sind zukünftige Verbindlichkeiten, über deren Bestehen und Höhe wir im Ungewissen sind, die aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Experiment e.V. zukommen werden. Somit wird also eine Rückstellung gebildet um auf diese wahrscheinlichen zukünftigen Verbindlichkeiten vorbereitet zu sein. Z.B. können dies Urlaubskosten, Reisekosten für ehrenamtliche Mitarbeiter, Prozesskosten und Aufbewahrungskosten sein.

Was verbirgt sich hinter den “sonstigen Verbindlichkeiten”?
Alles, was nicht unter andere Kategorien fällt; hauptsächlich sind dies Zahlungen von Organisationen, die wir bereits erhalten haben und aber die Leistung erst im Folgejahr erbringen. Dies sind in der Regel kurzfristige Verbindlichkeiten.

Fließt Fremdkapital in die Bilanz von Experiment mit ein?
Im Prinzip nur die beiden eben genannten Punkte. Rückstellungen sind ursprünglich Eigenkapital, das wir durch die Rückstellung zu Fremdkapital machen. Wir haben seit 2012 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Ist es ein erklärtes Ziel, dass das Eigenkapital dominiert?
Eigentlich passiert das ganz automatisch. Unser Ziel ist es, langfristig stabile Finanzen und somit weitgehend finanzielle Unabhängigkeit zu sichern.

Anna, Lukas und Nicole: Jetzt würden wir gern ein paar Sachen zur Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wissen:

Wer liest die Gewinn- und Verlustrechnung?
Die GuV wird laufend erstellt, hierfür sind 4 Mitarbeiterinnen in der Finanzabteilung in Bonn zuständig. Jeden Monat gibt es eine Auswertung von Ein- und Ausgängen und eine Kurzbewertung der finanziellen Situation. Die GuV interessiert vor allem unsere Mitglieder, den Vorstand und alle, die in die Planung der Geschäfte und Aktivitäten involviert sind.

Was verbirgt sich hinter Einnahmen aus internationalen Programmen?
Dieser Posten besteht ausschließlich aus Programmkosten-Beiträgen von TeilnehmerInnen.
Die Einnahmen mögen zunächst sehr hoch erscheinen, ein Blick auf die Aufwendungen zeigt jedoch: auch die Programmkosten sind entsprechend hoch. Das was am Ende unten übrig bleibt – im Jahr 2014 waren es rund €407.000 – muss im Vereinsinteresse genutzt werden.

Anna, Lukas und Nicole: Und nun noch ein paar allgemeine Fragen:

Warum sind die Rücklagen so ausführlich aufgeführt?
Das liegt an unserer Berichtspflicht. Die Informationen über die Rücklagen beweisen, dass eventuelle Überschüsse satzungsgemäß weiterverwendet werden. Im Prinzip kann man sich die einzelnen Posten der Rücklagen als zweckgebundene Sparkonten vorstellen. Und so dient diese Aufführung auch unseren Mitgliedern zur Information, wie gut oder schlecht es dem Verein geht, auf welches angesparte Vermögen wir zugreifen können, um etwa unsere Programme auch in einem finanziell schwierigen Jahr weiterzuführen und Stipendien weiter zahlen zu können.

Wie haben sich die Finanzmittel von Experiment über die Jahre verändert?
Wir haben ein stetiges Wachstum, nur 2011 gab es einen kleinen Einbruch. Dabei ist es uns wichtig nicht unkontrolliert zu wachsen, sondern stets beobachtet und gemäß unserer Vereinsstrategie.

Wie wird die Finanzberichterstattung geprüft?
Dies geschieht intern durch zwei Revisoren aus dem Beirat zur internen Kontenprüfung und extern durch den Steuerberater. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung legen wir alle relevanten Zahlen für unsere Mitglieder offen.

Wie bewertest du die aktuelle Finanzsituation von Experiment?
In einem Wort zusammengefasst? Zufriedenstellend. Das Jahr 2014 war das finanziell beste Jahr seit 6 Jahren. In der Tendenz steigen Aufwendungen weniger als die Erträge. Das deutet auf ein nachhaltig stabiles Wachstum hin. Unsere Rücklagen mit einem Umfang von 1,8 Mio Euro lassen uns beruhigt schlafen. Und dennoch wäre es fatal, sich zurückzulehnen und auszuruhen: Der finanzielle Erfolg kommt nicht aus sich selbst heraus, sondern durch unser operatives Geschäft. Wir befinden uns in einem schrumpfenden Markt, mit schrumpfenden Teilnehmerzahlen und steigenden Wettbewerbern. Welche Gefahren hier auf uns lauern und vor welchen Herausforderungen wir stehen, brauche ich vermutlich nicht im Einzelnen zu nennen. Und dies ist der Grund, warum wir zurückhaltend und konservativ bleiben, warum wir auch in finanziell erfolgreichen Jahren die Aufwendungen möglichst gering halten und die Rücklagen auffüllen. Es ist nicht unser Ziel, bloß die nächsten 5 oder 10 Jahre weiter zu bestehen – es ist unser Ziel, mit Experiment e.V. auch in über 100 Jahren noch das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft zu ermöglichen, um zum gegenseitigen Verständnis und dem friedlichen Miteinander der Kulturen beizutragen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Online-Tagebuch Kulturentdecker Irland 2016 23 .Januar
Montag, Januar 25, 2016 - 09:15 von experiment

Nach zwei tollen, aufregenden und viel zu schnell verstrichenen =) Wochen, ging die Zeit in Irland heute zu Ende. Nach einem letzten irischen Frühstück in den Gastfamilien, hieß es Abschied nehmen von Land und Leuten und es ging auf in Richtung Flughafen Dublin. Nach acht Stunden Reise per Busshuttle und Flugzeug, sind wir am frühen Abend sicher in Berlin gelandet, wo wir freudig von Familie und Freunden empfangen wurden.
Zum Abschluss gilt es nun noch einmal Dankeschön zu sagen. Dankeschön an Experiment (Deutschland und Irland) für die Möglichkeit diese Erfahrung zu machen. Dankeschön an die herzlichen Gastfamilien, die uns für zwei Wochen ein irisches „zu Hause“ geboten haben. Dankeschön an St. Vincent de Paul für die Möglichkeit und Unterstützung. Dankeschön an Andy, ohne den die zwei Wochen Irland bei weitem nicht so interessant, aufregend und abwechslungsreich gewesen wären. Und vor allem ein riesen Dankeschön (aus Sicht der Gruppenleiter) an die Gruppe selbst! Ihr seid eine tolle Gemeinschaft, habt es uns super einfach gemacht, es hat uns sehr gefreut euch alle kennen zu lernen und es war eine Freude mit euch zu Reisen.
Es waren zwei Wochen, die keiner von uns vergessen wird! =)

Ehrenamt, Irland
Online-Tagebuch Kulturentdecker Irland 2016 22 .Januar
Montag, Januar 25, 2016 - 09:05 von experiment

Heute war unser letzter voller Tag in Irland und es war noch einmal ein sehr schöner. Zunächst ging es vormittags ein letztes Mal zum Projekt St. Vincent de Paul. Dort standen ein paar kleinere Aufgaben auf dem Programm um die Räume für den nächsten Verkauf kommenden Freitag vorzubereiten. Gegen zwölf Uhr war diese Aufgabe geschafft und es ging mit Andy, der in den letzten zwei Wochen unsere tolle Zeit in Irland organisiert und gestaltet hat, zum Abschiedslunch. Dort trafen wir auch noch einmal Susan (Regionalkoordinatorin in Clonmel). Nach leckeren chinesischen Speisen wurde das Mittagessen durch super leckere Nachtische gekrönt.
Im Anschluss konnte ein letztes Mal in Clonmel geshoppt werden, bevor es zurück in die Gastfamilien ging, wo der Abend gemeinsam mit den Familien verbracht und die Koffer gepackt wurden.

Ehrenamt, Irland
Online-Tagebuch Kulturentdecker Irland 2016 21.Januar
Freitag, Januar 22, 2016 - 09:15 von experiment

Zara und Cintias
Ich bin um 08:00 aufgestanden, habe mich vorbereitet und umgezogen und zusammen gefrühstückt
Danach hat unsere Gastmutter uns zum Main Station gebracht wir sind erst für 20:00 später da angekommen und waren die ersten die angekommen sind, danach kamen Jenny, Tim und die anderen Zusammen und haben mit Andy auf unserem Bahn gewartet, endlich sind wir eingestiegen und haben viel schöner Blicke gesehen. Wir haben 00:50 m gefahren und sind um 11:30 Uhr in der Stadt angekommen und haben über die Brücke gelaufen um das Wasser zusehen und auf die andere Seite zu gehen. Andy hat uns zur alten Kirchen gebracht und haben Geschichten über die Irische Kirche unterhalten und waren durch die Stadt unterwegs, viel Shopping mit musonda und Jamil gegangen für 1 Stunde. Und dann müssten wir uns wieder treffen um zusammen essen zu gehen......
Wir waren im einem Irische Pub, wo wir gegessen haben.Nach dem Mittagessen, sind wir spazieren gegangen. Camila, Fah und ich wollten paar laden uns angucken und was kaufen.Danach wir sind zürück zum der Bahnhof gegangen und nach Hause Gefährt.Um 19 Uhr Fah und Camila haben uns besucht. Unsere Gastmutter hat für uns Wurst und Kuchen gemacht.Wir haben ganz viel Spaß gehabt, und um 21:30 Mary (Gastmutter von Fah und Camila) ist gekommen und hat die Mädels nach hause gebracht. Das war unser Tag.

Ehrenamt, Irland
Online-Tagebuch Kulturentdecker Irland 2016 19. Januar
Donnerstag, Januar 21, 2016 - 14:35 von experiment

Fahs und Camilas Tag

Wir sind wie immer um 8:30 aufgestanden, haben und vorbereitet und zusammen gefrühstückt.

Heute ist Fah am morgens zu dem Shop gegangen und am mittags bin ich (Camila) gegangen. Uns hat es gut gefallen, weil wir ziemlich viel mit der man, der dort arbeitet gesprochen haben, dabei Englisch trainiert und haben erfahren, dass er viel über unsere Länder kennt und sehr gut findet, das hat uns sehr gefreut. Wir haben ihn und ihre Frau geholfen, Preise zu kleben und die Regale zu organisieren. Wir immer auch um 4:00 pm nach Hause gegangen, aber dieses mal sind wir mit dem Auto gefahren, da ja sie mich in den Shop abholen müssten. Wir haben Abendessen mit der Familie zusammen gegessen und dann sind wir zu dem St. Vincent de Paul mit Andy und ihre Tochter gegangen, wir haben kurz was gespielt und dann haben wir uns einen Film angeschaut, popcorn und Eis haben wir gegessen und es hat sehr gut Geschmack.
gruppenfoto

Als wir fertig waren haben wir aufgeräumt und sind einfach nach hause gegangen.

Noch ein lange und schönes Tag!

Ehrenamt, Irland
Online-Tagebuch Kulturentdecker Irland 2016 20.Januar
Donnerstag, Januar 21, 2016 - 11:23 von experiment

Jamils und Musondas Tag
Heute war es schon wieder einen schönen Tag, denn wir haben vieles gemacht.

Um 10 haben wir uns getroffen und sind in einem Tanz kurs gegangen. Es war einen senioren Kurs . Also es waren nur alte frauen da und wir .Sie haben uns den irischen Tanz gezeigt und, dann bekamen wir jeder Person eine Frau die uns gezeigt haben wie man tanzt und in der Pause habe ich (jamil) und zara ein kurdisches Tanz getanzt und, dann haben wir paar die intresse hatten und mit machen wollten gezeigt wie es geht. es hat sehr viel spaß gemacht. 11:30 sind wir wieder los gegangen um zu arbeiten im Haus, des Vincent De Pauls und als wir angekommen sind , dann war der Arbeit angesagt. Abend sind wir um 19:30 in einem kleinen Restaurant gegangen um paar milkshakes zu trinken . Wir hatten sehr viel spaß und der milkshake hat gut geschmackt und nach 2 stunden ist jeder nach hause gegangen, dann saßen wir beide mit der Gastfamilie und haben mit den einen Tee getrunken und geredet und der Tag war danach zu ende und schlafen war angesagt

Schöne grüße
Jamil und Musonda

Ehrenamt, Irland
Online-Tagebuch Kulturentdecker Irland 2016 18. Januar
Mittwoch, Januar 20, 2016 - 10:05 von experiment

Jamils und Musondas Tag

Heute war es für mich(Jamil) sehr lustig und anstreng , weil ich mit meinem Freund zara die Türe und eine Wand abgerissen haben. Es war so lustig und es hat spaß gemacht mit den Hammer zu arbeiten und zu schlagen.

Tim und ich (musonda) haben gemalert , damit wir den Raum verschònern für den nächsten Verkaufstag der sich am 29.01.2016 befindet
Farben
Nachdem Abend essen kam unser Freund Zara zu uns zu besuch , dann hatten wir spaß und wir haben zusammen einen Film angeguckt , dann sind wir zusammen in dir küche gegangen und habe ich ( Jamil ) was zum Trinken gemacht und wir haben es getrunken.
Der Abend war schon zu ende , dann hat unser Gastvater Zara nach Hause gebracht .

Schöne grüße
Jamil und Musond

Ehrenamt, Irland
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